Am 1. April 2021 wurde die grundsätzliche Sargpflicht in Bayern aufgehoben. Unter bestimmten Umständen dürfen Verstorbene auch ohne Sarg beigesetzt werden. In München probte man diese Bestattungsform nun mit Dummys.

Die Bundesregierung hat die Kontaktsperre vorerst bis zum 19. April verlängert. Ausnahmen gibt es für Bestattungen. Der Teilnehmerkreis ist jedoch deutlich eingeschränkt worden.

Die Ausgangsbeschränkungen im ganzen Land sollen die exponentielle Ausbreitung des Covid-19 abdämpfen. Doch was ist noch erlaubt? Einige Bestatter meinen, Erdbestattungen seien nicht mehr möglich. Das ist nicht richtig.

Anstatt sich an die gebotene Kontaktsperre zu halten, hatten offenbar einige Menschen in Berlin Friedhöfe als Fußballplätze und ähnliches zweckentfremdet. Daher hatte sich der evangelische Friedhofsverband am 20. März entschieden, die verbandseigenen Friedhöfe für zunächst zwei Wochen zu schließen. Nach acht Tagen wurden die Friedhöfe aber probeweise wieder geöffnet.

Der Disney-Konzern hat einem Mann aus England verboten, den Superhelden Spiderman auf dem Grabstein für seinen Sohn abbilden zu lassen.

Anders als in Deutschland gibt es im europäischen Ausland die Möglichkeit, die Asche von Verstorbenen zu Schmuckstücken umzuwandeln. Das Buch "Der Glanz des Lebens. Aschediamant und Erinnerungskörper" behandelt die Rolle solcher Erinnerungsstücke in der Trauerarbeit.

Eine Leserin fragte die Naturstein-Redaktion: "Darf ein Steinmetz nach der neuen Datenschutzverordnung noch Grabmal-Kataloge verschicken? Viele Steinmetze versenden diese drei Monate nach einer Sterbeanzeige. Aber ist das zulässig?" Wir baten Prof. Dr. Gerd Merke, Friedhofsrechtsberater im Zentralverband der Deutschen Naturwerksteinwirtschaft, um seine Einschätzung.

Aeternitas hat den Ratgeber "Die Standsicherheit des Grabmals – unter besonderer Berücksichtigung des Werkvertrages zwischen Unternehmer (Steinmetz) und Verbraucher" aktualisiert. Das Dokument steht kostenlos als Download auf der Website von Aeternitas.

Als eines der letzten Bundesländer hält sich Bayern noch an die Sargpflicht auf Friedhöfen. Diese soll nun abgeschafft werden, wie im bayerischen Landtag diskutiert wurde.

Das Oberlandesgericht Stuttgart stellte im Sommer 2018 fest, dass Firmenschilder auf Gräbern als Werbung gelten. Diese ist auf Friedhöfen nicht erlaubt.

Zusammen mit dem Steuerzahlerbund hat Aeternitas eine Studie zu den Friedhofsgebühren in Rheinland-Pfalz veröffentlicht.

 

Ein von Steinmetz Rainer Kuehn gestaltetes Grabmal sorgt auf dem Friedhof in Dorsten-Wulfen für Aufregung.

Als erstes Bundesland verbietet Brandenburg die Entnahme geringfügiger Mengen von Totenasche.

QR-Codes auf Grabsteinen auf einem Wuppertaler Friedhof informieren Besucher über das Leben und Sterben der Betroffenen. So zum Beispiel über die Caritas-Sekretärin Maria Husemann.

Die Landesregierung Hessen hat mehrere Gesetzesentwürfe für Friedhofsregelungen vorgeschlagen. Unter anderem sollen neue Regeln für die Bestattung von Sternenkindern und ein Verbot von Grabsteinen aus Kinderarbeit in Kraft treten.

Geräusche von Laubbläsern auf Friedhöfen müssen nach einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Saarlouis geduldet werden. Die Richter lehnten den Antrag auf Zulassung zur Berufung gegen ein entsprechendes Urteil ab.

Urnen dürfen nur in seltenen Ausnahmefällen nachträglich in eine andere Grabstelle gebracht werden. Der Umzug der Angehörigen an einen neuen Wohnort reicht laut aktueller Rechtsprechung weiterhin nicht als Grund für die Umbettung aus.

Gebühren und Satzungen sind am 7. März in Geisenheim Thema einer Tagung zur Zukunft der Friedhöfe.

Friedhofsverwaltungen dürfen das Abdecken einer Grabstätte mit einer Platte aufgrund von Verwesungsstörungen untersagen. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen ließ ein Berufungsverfahren gegen ein entsprechendes Urteil nicht zu.

In Neuburg an der Donau (Bayern) dürfen Grabstätten mit Gemüse und Obst bepflanzt werden. Das hat der Stadtrat beschlossen.

Die Verbraucherinitiative Aeternitas berichtete am 14. März auf ihrer Website über ein Gerichtsurteil, das sich mit der freien Grabgestaltung auch auf kirchlichen Friedhöfen beschäftigt.

Das Forum Ohlsdorf veranstaltet am 27. und 28. April in Hamburg eine internationale Tagung zur Friedhofsentwick­lung mit Blick über die Grenzen Deutschlands.

In Schleswig-Holstein ist die Piratenpartei mit ihrem Vorschlag gescheitert, das Bestattungsgesetz zu reformieren.

In seinem Rundschreiben W 01/2017 hat der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie (vero) über den aktuellen Stand zum Bestattungsgesetz NRW informiert.

Zum sechsten Mal fand vom 3. bis 5. November 2016 an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock die "Funerale" statt. Diese wissenschaftliche Tagungsreihe zur Bestattungskultur wurde erstmals gemeinsam mit der Verbraucherinitiative Aeternitas und der Universität Zürich organisiert.

Nach einem Urteil des Amtsgerichts Mettmann sind Online-Datenbanken mit Grabsteinfotos rechtlich zulässig.

Auf vielen Friedhöfen ist derzeit mehr los als sonst. Schuld ist der Hype um das Game Pokémon Go, bei dem man virtuelle Monster fangen und gegeneinander antreten lassen kann.

Nachdem Rehe Pflanzen vom Grab seines Sohnes auf dem Friedhof in Leer gefressen haben, hat ein Mann Klage eingereicht. Das Landgericht Aurich sprach ihm Schadenersatz zu, den der Träger des Friedhofs bezahlen muss.

Die Deutsche Stiftung Umweltschutz (DBU) veranstaltete am 11. Januar eine Fachtagung zum Thema "Urnenasche – Gefahr für Boden und Grundwasser?".

Der Bundesverband Deutscher Steinmetze positioniert sich in einer groß angelegten Aktion gegen den Plan der Thüringer Landesregierung, in einem geänderten Bestattungsgesetz die Zulassung von Bestattungswäldern deutlich zu erleichtern.

Die Messe LEBEN UND TOD findet am 8. und 9. Mai 2015 wieder in Bremen statt.

Der VDNV hat mit einer offiziellen Stellungnahme auf mehrere Artikel zum Thema "Grabmale und Kinderarbeit" reagiert. Eine Antwort darauf liegt bereits vor.

Steinbildhauer Vincent hat eine Initiative für Handwerksbetriebe gegründet, die nur noch regionale, nationale oder europäische Natursteine verarbeiten.

Ab Januar 2015 darf die Asche eines Verstorbenen in Bremen unter bestimmten Bedingungen auch in privaten Gärten verstreut werden.

2007 ins Leben gerufen, erfasst das Grabstein-Projekt des Vereins für Computergenealogie e.V. Grabinschriften.

Auch in der Schweiz werden Waldfriedhöfe und Baumgräber immer beliebter.

In der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen gab es am 16. Juli einen Erfahrungsaustausch über die Muster-Friedhofsordnung des Hessischen Städte- und Gemeindebunds (HSGB).

Die Vorschrift in der Friedhofssatzung der Stadt Kehl, nach der nur Grabsteine verwendet werden dürfen, die zertifizierterweise ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt sind und aus fairem Handel stammen, ist rechtswidrig. Das entschied der Bundesverwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg.