Mit dem Band 4 des Großen Lexikons der Bestattungs- und Friedhofskultur legt die Autorengruppe um den Beirat für Grundlagenforschung der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal den letzten Band dieses fünfbändigen Werkes vor.

Auf der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort vergab die Grabmal-Jury 37 Auszeichnungen.

Musik und Kunst im Allgemeinen spiegeln die wichtigen Aspekte des Lebens wieder - und damit auch den Tod. Das Buch "Dancing with Mr. D - Tod in Popmusik und Kunst" greift in verschiedenen Essays bestimmte Todesthematiken wie den Tod und das Mädchen auf und erklärt diese anhand von Beispielen der Populärmusik.

 

Eine Verhandlung zum Thema Waldbestattungen und Wettbewerbsrecht endete am 11. August 2020 vor dem Landgericht Hamburg mit einem Vergleich.

Tage der Erinnerung zum Verlust eines geliebten Menschen sind für Millionen von Angehörigen sehr wichtig. Dabei spielt der Gedenkstein weiterhin eine zentrale Rolle. Am Samstag, 17. Oktober 2020, steht er daher beim »Tag des Grabsteins« einen Tag lang im Mittelpunkt.

In Freiburg findet vom 23. bis 24. Oktober 2020 erstmals der Fachkongress „Leben und Tod“ statt. Wegen Corona können Besucher vor Ort in der Messe Freiburg und per Livestream von zu Hause aus teilnehmen.

Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, die Hochschule Geisenheim, das Museum für Sepulkralkultur Kassel, die Kunstgießerei Ernst Strassacker GmbH & Co. KG und die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. haben einen Ideenwettbewerb für Studierende ausgelobt, der Ideen für den Friedhof der Zukunft entwickeln soll.

 

Christoph Kuckelkorn ist eine bekannte Größe im Kölner Karneval - und Bestatter. In seinem autobiographischen Roman "Der Tod ist dein letzter großer Termin - Ein Bestatter erzählt vom Leben" erzählt er Geschichten von Leben und Tod.

Die Friedhofskultur in Deutschland ist seit dem 13. März 2020 immaterielles Kulturerbe.

In dem Buch "Orte, die 'gut tun' - 'Zukunft unserer Friedhöfe'" werden neue innovative Grabstättenkonzepte vorgestellt, die den sich verändernden Bedürfnissen der Trauernden gerecht werden.

Seit dem 12. Mai ist das Museum für Sepulkralkultur in Kassel wieder geöffnet. Das Museum gibt es bereits seit 1992 mit der Dauerausstellung zu den Themenfeldern Sterben, Tod, Bestattung, Trauer und Gedenken.

Innerhalb von fünf Wochen entstand aus einer spontanen Idee ein neues Projekt: Am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai, fand die "Leben und Tod" wegen der Corona-Krise erstmals ausschließlich online statt. Die Resonanz war groß.

Unter dem Motto „Leben und Tod vernetzt – Gemeinsam von zu Hause“ gehen die Veranstalter des Fachkongresses mit begleitender Besuchermesse neue Wege.

Die Bundesregierung hat die Kontaktsperre vorerst bis zum 19. April verlängert. Ausnahmen gibt es für Bestattungen. Der Teilnehmerkreis ist jedoch deutlich eingeschränkt worden.

Anstatt sich an die gebotene Kontaktsperre zu halten, hatten offenbar einige Menschen in Berlin Friedhöfe als Fußballplätze und ähnliches zweckentfremdet. Daher hatte sich der evangelische Friedhofsverband am 20. März entschieden, die verbandseigenen Friedhöfe für zunächst zwei Wochen zu schließen. Nach acht Tagen wurden die Friedhöfe aber probeweise wieder geöffnet.

Das Museum für Sepulkralkultur bleibt vorerst bis zum 30. April 2020 geschlossen, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken.

Mit einem emotionalen und einem informativen Text, die beide parallel durch das Büchlein „Du fehlst mir …“ laufen, möchte man nicht nur Hinterbliebene darauf aufmerksam machen, dass bei einer Bestattung schnelle Entscheidungen oft bereut werden.

In dem Sachbuch "Tier und Tod. Mensch und Tier am Beispiel von Tierbestattungen" zeigt Ulrike Neurath die Möglichkeiten von Tierbestattungen und die Gemeinsamkeiten der Trauer um Mensch und Tier.

Am 15. und 16. Mai findet in Darmstadt das jährliche Aeternitas-Seminar aus der Reihe "Zukunftswerkstatt Friedhof" statt.

Zu ihrer Jahreshauptversammlung 2020 trafen sich die Mitglieder des Verbands für Gedenkkultur (VfG) am 7. Februar im Museum für Sepulkralkultur in Kassel. Im Fokus stand die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbands.

Anders als in Deutschland gibt es im europäischen Ausland die Möglichkeit, die Asche von Verstorbenen zu Schmuckstücken umzuwandeln. Das Buch "Der Glanz des Lebens. Aschediamant und Erinnerungskörper" behandelt die Rolle solcher Erinnerungsstücke in der Trauerarbeit.

Mit einem eigenen Stand wird der Verein für Gedenkkultur (VfG) auf der Stone+tec 2020, die vom 17. bis 20. Juni in Nürnberg stattfinden wird, vertreten sein. Er informiert über alle Verbandsaktivitäten und Friedhofsthemen.

Die nächste Bundesgartenschau findet vom 23. April bis 10. Oktober 2021 in Erfurt statt. Traditionell wird es auf der Gartenschau wieder einen Bereich "Grabgestaltung und Denkmal" geben. Hierfür veranstalten die Bundesgartenschau Erfurt gGmbH und der Bundesverband Deutscher Steinmetze in bewährter Manier einen Grabzeichenwettbewerb. Die Anmeldung läuft bis zum 16. Dezember 2019.

Der zweite "Tag des Grabsteins" zeichnete sich durch eine hohe Medienreichweite aus - und das mit "vampirischer" Unterstützung.

Am 27. September fand die Mitgliederversammlung der Landesinnung der Steinmetzen und Steinbildhauer Mecklenburg-Vorpommern in Plau am See statt.

Laut einer Umfrage im Auftrag von Aeternitas wünscht sich nur noch jeder vierte Bundesbürger ein klassisches Grab.

Am 25. Oktober fand im Maternushaus in Köln ein Kongress statt, der sich ausschließlich und zudem thematisch sehr breit dem Thema Trauer widmete – vor allem der Trauer über den Verlust nahestehender Menschen.

Am 26. Oktober reinigen Mitglieder der Steinmetz- und Bildhauer-Innung Hessen-Nord auf dem alten Teil des Hauptfriedhofs in Kassel historische Grabmale. Die Innung lädt dazu freiwillige Helfer ein, sich an der Aktion zu beteiligen. Außerdem bietet die Friedhofsverwaltung an, Interessierte über den Friedhof zu führen.

Am 19. Oktober findet zum zweiten Mal der "Tag des Grabsteins" statt. Initiiert wurde die Aktion von Alexander Hanel, Geschäftsführer der Stein Hanel GmbH, im letzten Jahr. An diesem Tag soll das Grabmal im Mittelpunkt stehen.

Um den Wandel der Trauer­kultur im Zeitalter der Individualität und die Zukunft des Friedhofs geht es am 25. Oktober beim Kongress "Heilsame Abschiede" im Kölner Maternus­haus. Ideeller Träger der Veranstaltung ist die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal.

Die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben eine Vereinbarung zum Erhalt von etwa 2.000 Gräbern deportierter Jüdinnen und Juden in Südfrankreich unterzeichnet.

Durch die steigende Anzahl von Urnengräbern entstehen zahlreiche Freiflächen auf deutschen Friedhöfen. Friedhofsträger streben deshalb nach anderweitigen Nutzungsmöglichkeiten.

In diesem Jahr feiert die Kunstgießerei Strassacker 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass veranstaltet das Traditionsunternehmen aus Süßen Infotage am 31. August/1. September und am 7./8. September.

Nirgends ist es so zappenduster wie auf dem großen Hamburger Friedhof Ohlsdorf. In der Nacht vom 12. auf den 13. August ist der Friedhof für Sternegucker geöffnet.

Vor mehr als einem Jahr starb der Ulmer Wirt Dieter "Capo" Zauner. Nun wurde eine Kette, die als persönliches Andenken diente, von seinem Grab gestohlen. Freunde und Fans fordern sie zurück.

 

Seit einem Jahrhundert widmet sich die Kunstgießerei Strassacker der Gestaltung, der Entwicklung und dem Guss sowie der Bearbeitung von Grabschmuck und Kunstobjekten. Darüber hinaus kämpft sie für eine Friedhofskultur, die den veränderten Bedürfnissen trauernder Menschen entspricht.

Vom 10. August bis zum 27. Oktober 2019 stellt das Museum für Sepulkralkultur in Kassel unter dem Titel "Mit dem Linienbus ins Jenseits - Fantastische Särge aus Ghana" außergewöhnliche Sargdesigns aus.

"Wohin am Ende – Brauchen wir noch Friedhöfe?" – zu diesem Thema veranstalteten die Landesinnungsverbände Sachsen, Thüringen und Brandenburg in Kooperation mit den Friedhofsgärtnern, Bestattern und weiteren Friedhofsverantwortlichen eine Fachtagung im Rahmen der Landesgartenschau in Frankenberg.

Für die Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort ist ein ca. 2.000 m² großer Ausstellungsbereich für Mustergrabanlagen geplant, wo sich das Steinmetzhandwerk mit besonderen Grabmalen präsentieren soll. Deshalb lobt der Landesinnungsverband Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Gartenbau Rheinland einen Grabzeichenwettbewerb aus.

Bis zum 12. Januar 2020 befasst sich die Ausstellung "Vergehen und Werden - Der Kreislauf des Lebens" im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren mit Auflösungsprozessen und der Frage nach den ältesten Überresten der Welt.