Das Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur startet im August ein Online-Seminar zum Thema "Kulturnetzwerken", das sich v. a. an Friedhofsverwaltungen richtet, aber auch für andere Friedhofsgruppen interessant ist. Außerdem bittet es, um Weiterleitung eines Vortragsangebots an Volkshochschulen.

 

Vom 11. September 2021 bis zum 27. Februar 2022 findet im Museum für Sepulkralkultur in Kassel die Sonderausstellung "Suizid – Let’s talk about it!“ statt.

Letzten Sommer entstand in der Werkstatt des Dresdner Bildhauers Peter Kretzschmar ein besonderer Grabstein: Für einen verstorbenen jungen Mann sollte er ein bestimmtes Motorrad maßstabsgerecht und vollplastisch in Stein hauen. Eine Herausforderung war der gewählte INDIAN BLACK, ein harter indischer Gabbro.

Der 76-jährige Eberhard Damerau würde seinen über 75 Jahre alten Betrieb am Neuen St. Jacobi-Friedhof gerne noch ein paar Jahre weiterführen. Aber der Friedhofseigentümer verlängerte die Pacht nicht. Das Betriebsgelände soll in das Projekt "Prinzessinnengärten" eingebunden werden, das junge Leute auf den Friedhof lockt.

 

Mit einem emotionalen und einem informativen Text, die beide parallel durch das Büchlein „Du fehlst mir …“ laufen, möchte man nicht nur Hinterbliebene darauf aufmerksam machen, dass bei einer Bestattung schnelle Entscheidungen oft bereut werden.

Am 1. April 2021 wurde die grundsätzliche Sargpflicht in Bayern aufgehoben. Unter bestimmten Umständen dürfen Verstorbene auch ohne Sarg beigesetzt werden. In München probte man diese Bestattungsform nun mit Dummys.

Andreas Rosenkranz hat vor fast zehn Jahren das erste Grabmal mit QR-Code auf einem deutschen Friedhof aufgestellt und damit Diskussionen ausgelöst. Der Kölner Steinmetz verbindet nach wie vor Ruhestätten mit dem Internet und hat Lösungen entwickelt, die auch Kollegen nutzen können. In der Verknüpfung von Grabgestaltung und Verwaltung des virtuellen Andenkens sieht er Potenzial für die Branche.

Trauer-now ist ein Onlinemagazin, dass das Thema Trauer in all seinen Facetten beleuchten und enttabuisieren möchte. Die Website wurde nun neu gestaltet und um den Menüpunkt „Raum für Trauer“ erweitert.

 

Zu den Lichtblicken im Pandemiejahr 2020 zählte sicherlich die Ernennung der Friedhofskultur in Deutschland zum Immateriellen Kulturerbe. In einem umfangreichen Annual 2020 schaut das Kuratorium auf das letzte Jahr zurück.

 

Einsam gestorben, anonym bestattet – was macht das mit den Hinterbliebenen?

Zum 25. Mal sind in Basel die alljährlichen Grabmal-Auszeichnungen der kantonalen Friedhofkommission vergeben worden. Die Prämierung ist inzwischen die wichtigste ihrer Art in der Schweiz.

 

Was brauchen Kinder, wenn es um den Verlust eines nahen Angehörigen geht? Früher versuchten die Eltern meist, ihre Kinder abzuschirmen. Heute lassen viele ihren Sohn oder ihre Tochter aktiv am familiären Trauerprozess teilhaben, beispielsweise, indem sie ihn oder sie bei der Grabgestaltung mitbestimmen lassen.

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Für zwei am Ammersee lebende Freunde hat Steinbildhauermeister Gerhard Schröder von der Firma Probst & Schröder in Türkheim Grabzeichen gestaltet, die gutes Abschiednehmen ermöglichen.

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Im Oktober 2020 wurde auf dem Tübinger Bergfriedhof ein weiteres Schmetterlingsfeld eröffnet. Bestattet werden dort Kinder, die vor, während oder bis zu einer Woche nach der Geburt gestorben sind. Geschmückt ist das Gräberfeld von einer Skulptur der Steingestalterin Anja Schweizer aus Metzingen.

32 an den Strand der Nordseeinsel Amrum gespülte Ertrunkene fanden von 1906 bis 1969 auf dem Friedhof der Namenlosen ihre letzte Ruhe. Die am Rand der Ortschaft Nebel gelegene Ruhestätte ist würdig gestaltet. Unser Autor Reiner Flassig hat sie besucht.

Die Freiburger Meisterschule engagiert sich immer gern, wenn praxisnahe Projekte an sie herangetragen werden. So gestalteten 15 Schüler/innen der Meisterklasse 2019/2020 im Rahmen eines Wettbewerbs und in Kooperation mit der Friedhofsbehörde Lörrach ein neues Urnenfeld auf dem Lörracher Hauptfriedhof.

Die Steinmetz- und Bildhauer-Innung Hessen-Nord hat die Entscheidung begrüßt, den Friedhof als immaterielles Kulturerbe anzuerkennen. Außerdem wurde Herr Jochen Bollerhey als Obermeister im Amt bestätigt.

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Steinzeitliche Grabmale, Grabsteine mit riesigen Scheren, und puppenhausähnliche Figuren, die einen Trauerzug darstellen: Die Ulmer Bestattungskultur spiegelt sich noch heute an verschiedenen Orten in der Stadt wieder. Ob kostenlos im Stadthaus am Münsterplatz oder im Ulmer Museum - es gibt eines zu entdecken...

Was Sie schon immer über den Ohlsdorfer Friedhof wissen wollten. - Das beantwortet Ihnen die 3. komplett überarbeitete Auflage des Buches "Der Ohlsdorfer Friedhof - Ein Handbuch von A-Z".

 

Als gelernter Steinmetz setzt sich der Stuttgarter Bildhauer Alf Setzer immer wieder kritisch mit der vorherrschenden Grabmalkultur auseinander. Für eine Ausstellung auf dem Hauptfriedhof hat er Grabsteine in abstrakte Skulpturen umgearbeitet.

Das Bildhaueratelier Beck hat seinen Sitz an der Reutlinger Straße in Filderstadt. Mitte September übergaben Jörg und Britta Beck auf dem benachbarten Friedhof Obersielmingen eine Skulptur, die sie für das Sternenkinderfeld gespendet haben.

Dr. Dirk Pörschmann hielt Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2019 und die Neukonzeption des Museums für Sepulkralkultur ist auf dem Weg.

 

Unter dem Motto „Unsere Mitglieder wissen, wie’s geht“ hat der Verband der Friedhofsverwalter (VFD) Deutschlands auf dem Ohlsdorfer Friedhof seine Imagekampagne gestartet.

Sehr zufrieden ist die Stein Hanel GmbH in Leutershausen über das erfolgreiche Marketing zum Tag des Grabsteins am 17. Oktober.

Dem Volkstrauertag liegt eine ereignisreiche Geschichte zugrunde.

Der Totensonntag ist das evangelische Pendant zu Allerseelen.

Am 1. und 2. November begehen viele Christen Allerheiligen und Allerseelen.

Das heidnische Samhain-Fest und Halloween fallen auf den 31. Oktober.

Am 20. März nahmen die Kultusminister die Friedhofskultur in Deutschland ins bundesweite Kulturerbe-Verzeichnis auf. Die wichtigsten Friedhöfe wurden am 18. September als "Kulturräume des immateriellen Erbes Friedhofskultur" gekennzeichnet, so auch der Ohlsdorfer Friedhof.

Der "Tag der Toten" in Mexiko gehört zu den farbenprächtigsten und kuriosesten Totengedenktagen.

Friedhöfe dienen in erster Linie als Bestattungsort, erfüllen aber zahlreiche weitere Funktionen. Unter anderem ihr ökologischer, sozialer, kultureller und historischer Wert spiegelt sich in der Finanzierung meist nur unzureichend wieder. Gebühren stehen hierbei zu sehr im Mittelpunkt.

Zum diesjährigen Tag des Friedhofs am 20. September 2020 verkündete die Stiftung Deutsche Bestattungskultur den Relaunch der Projektseite www.friedhof2030.de.

 

Mit dem Band 4 des Großen Lexikons der Bestattungs- und Friedhofskultur legt die Autorengruppe um den Beirat für Grundlagenforschung der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal den letzten Band dieses fünfbändigen Werkes vor.

Auf der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort vergab die Grabmal-Jury 37 Auszeichnungen.

Musik und Kunst im Allgemeinen spiegeln die wichtigen Aspekte des Lebens wieder - und damit auch den Tod. Das Buch "Dancing with Mr. D - Tod in Popmusik und Kunst" greift in verschiedenen Essays bestimmte Todesthematiken wie den Tod und das Mädchen auf und erklärt diese anhand von Beispielen der Populärmusik.