Als gelernter Steinmetz setzt sich der Stuttgarter Bildhauer Alf Setzer immer wieder kritisch mit der vorherrschenden Grabmalkultur auseinander. Für eine Ausstellung auf dem Hauptfriedhof hat er Grabsteine in abstrakte Skulpturen umgearbeitet.

Das Bildhaueratelier Beck hat seinen Sitz an der Reutlinger Straße in Filderstadt. Mitte September übergaben Jörg und Britta Beck auf dem benachbarten Friedhof Obersielmingen eine Skulptur, die sie für das Sternenkinderfeld gespendet haben.

Unter dem Motto „Unsere Mitglieder wissen, wie’s geht“ hat der Verband der Friedhofsverwalter (VFD) Deutschlands auf dem Ohlsdorfer Friedhof seine Imagekampagne gestartet.

Sehr zufrieden ist die Stein Hanel GmbH in Leutershausen über das erfolgreiche Marketing zum Tag des Grabsteins am 17. Oktober.

Dem Volkstrauertag liegt eine ereignisreiche Geschichte zugrunde.

Der Totensonntag ist das evangelische Pendant zu Allerseelen.

Am 1. und 2. November begehen viele Christen Allerheiligen und Allerseelen.

Das heidnische Samhain-Fest und Halloween fallen auf den 31. Oktober.

Am 20. März nahmen die Kultusminister die Friedhofskultur in Deutschland ins bundesweite Kulturerbe-Verzeichnis auf. Die wichtigsten Friedhöfe wurden am 18. September als "Kulturräume des immateriellen Erbes Friedhofskultur" gekennzeichnet, so auch der Ohlsdorfer Friedhof.

Der "Tag der Toten" in Mexiko gehört zu den farbenprächtigsten und kuriosesten Totengedenktagen.

Friedhöfe dienen in erster Linie als Bestattungsort, erfüllen aber zahlreiche weitere Funktionen. Unter anderem ihr ökologischer, sozialer, kultureller und historischer Wert spiegelt sich in der Finanzierung meist nur unzureichend wieder. Gebühren stehen hierbei zu sehr im Mittelpunkt.

Zum diesjährigen Tag des Friedhofs am 20. September 2020 verkündete die Stiftung Deutsche Bestattungskultur den Relaunch der Projektseite www.friedhof2030.de.

 

Gemeinschaftsgrabanlagen zählen zu den wichtigsten Trends aktueller Friedhofs- und Bestattungskultur.

Auf der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort vergab die Grabmal-Jury 37 Auszeichnungen.

Musik und Kunst im Allgemeinen spiegeln die wichtigen Aspekte des Lebens wieder - und damit auch den Tod. Das Buch "Dancing with Mr. D - Tod in Popmusik und Kunst" greift in verschiedenen Essays bestimmte Todesthematiken wie den Tod und das Mädchen auf und erklärt diese anhand von Beispielen der Populärmusik.

 

Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, die Hochschule Geisenheim, das Museum für Sepulkralkultur Kassel, die Kunstgießerei Ernst Strassacker GmbH & Co. KG und die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. haben einen Ideenwettbewerb für Studierende ausgelobt, der Ideen für den Friedhof der Zukunft entwickeln soll.

 

Die Friedhofskultur in Deutschland ist seit dem 13. März 2020 immaterielles Kulturerbe.

Die Erstellung und Prüfung von Grabmalanlagen ist für den laufenden Friedhofsbetrieb und zur Ermöglichung einer pietätvollen Trauerkultur ein wesentliches Thema und sollte deshalb fach- und handwerksgerecht von einem Steinmetz ausgeführt werden. Der BIV gibt dazu seit über 50 Jahren und nun in der 7. Auflage die Richtlinie „Erstellung und Prüfung von Grabmalanlagen“ – genannt BIV-Richtlinie – als alleiniger Vertreter des Steinmetzhandwerks die anerkannte Regel des Handwerks heraus.

 

In dem Buch "Orte, die 'gut tun' - 'Zukunft unserer Friedhöfe'" werden neue innovative Grabstättenkonzepte vorgestellt, die den sich verändernden Bedürfnissen der Trauernden gerecht werden.

Seit dem 12. Mai ist das Museum für Sepulkralkultur in Kassel wieder geöffnet. Das Museum gibt es bereits seit 1992 mit der Dauerausstellung zu den Themenfeldern Sterben, Tod, Bestattung, Trauer und Gedenken.

Innerhalb von fünf Wochen entstand aus einer spontanen Idee ein neues Projekt: Am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai, fand die "Leben und Tod" wegen der Corona-Krise erstmals ausschließlich online statt. Die Resonanz war groß.

Durch das Inkraftreten des § 4a BestG (1.1.2020) entstanden u.a. Unsicherheiten bezüglich der Umsetzung. Ein Erlass dazu soll nun Klarheit bringen.

Die Bundesregierung hat die Kontaktsperre vorerst bis zum 19. April verlängert. Ausnahmen gibt es für Bestattungen. Der Teilnehmerkreis ist jedoch deutlich eingeschränkt worden.

Die Ausgangsbeschränkungen im ganzen Land sollen die exponentielle Ausbreitung des Covid-19 abdämpfen. Doch was ist noch erlaubt? Einige Bestatter meinen, Erdbestattungen seien nicht mehr möglich. Das ist nicht richtig.

Aktuelles, Datenschutz, Grabmalvorsorgeverträge und eine Führung über den Nordfriedhof, standen im Mittelpunkt der Landesverbandstagung des LIV Hessen in Wiesbaden, die von Holger Balz in Vertretung des verhinderten Landesinnungsmeister Karl-Heinz Damm im Frühjahr geleitet wurde.

Der Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV) hat zusammen mit dem Bund deutscher Friedhofsgärtner ein Hinweisblatt für Arbeiten auf dem Friedhof in diesen Zeiten zusammengestellt.

Eigens für ihre Mitglieder ließ Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, das Grabmal „Der geschwungene Weg“ entwerfen.

Anstatt sich an die gebotene Kontaktsperre zu halten, hatten offenbar einige Menschen in Berlin Friedhöfe als Fußballplätze und ähnliches zweckentfremdet. Daher hatte sich der evangelische Friedhofsverband am 20. März entschieden, die verbandseigenen Friedhöfe für zunächst zwei Wochen zu schließen. Nach acht Tagen wurden die Friedhöfe aber probeweise wieder geöffnet.

Eine Witwe aus Hannover beschwerte sich bei einem Steinmetzbetrieb, dass die Schrift auf dem Urnengrab ihres Mannes nach zwei Jahren schon stark verblasst wäre und bat um kulante Erneuerung bzw. Nachbesserung.

Ein Steinmetzbetrieb hat mit seiner Katalogwerbung für Wirbel gesorgt. Der Betrieb verschickte im Raum Backnang einen Grabsteinkatalog und warb mit Aktionswochen und Rabatten. Der Katalog erreichte auch eine Schwerkranke, die sich daraufhin beschwerte.

In dem Sachbuch "Tier und Tod. Mensch und Tier am Beispiel von Tierbestattungen" zeigt Ulrike Neurath die Möglichkeiten von Tierbestattungen und die Gemeinsamkeiten der Trauer um Mensch und Tier.

Am 15. und 16. Mai findet in Darmstadt das jährliche Aeternitas-Seminar aus der Reihe "Zukunftswerkstatt Friedhof" statt.

Zum neuen Jahr bringt der Budde Fachverlag einen neuen Werbekatalog. Der Katalog K20 vervollständigt das bestehende Werbeprogramm aus Faltprospekten, Faltkatalogen und A-4 Katalogen. 

Erfahrungen mit neuen Gestaltungsansätzen und Utopien im Bereich der Bestattungs- und Erinnerungskultur vermittelte im letzten Quartal 2019 das Künstlerpaar Karolin und Daniel Bräg.

Zu ihrer Jahreshauptversammlung 2020 trafen sich die Mitglieder des Verbands für Gedenkkultur (VfG) am 7. Februar im Museum für Sepulkralkultur in Kassel. Im Fokus stand die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbands.

Neue Urnengräber "satiniert, geschliffen und handwerklich kombiniert" präsentiert vom 31. Januar bis 2. Februar die Firma Eichhorn & Walter auf ihrer Hausmesse im Odenwald.

Neues aus den Destag- und Rokstyle-Grabmal- und Grabschmuck-Kollektionen sowie neue Materialien aus aller Welt finden Interessenten auf der 39. Destag-Hausmesse vom 31. Januar bis 2. Februar, jeweils 9 bis 17 Uhr.

Die Firma Kurz Natursteine beginnt ihr Geschäftsjahr mit ihrer "StartUp Messe 2020" vom 31. Januar bis 2. Februar in der Nibelungenstraße 100 in Bensheim.

Der Disney-Konzern hat einem Mann aus England verboten, den Superhelden Spiderman auf dem Grabstein für seinen Sohn abbilden zu lassen.

Mit einem eigenen Stand wird der Verein für Gedenkkultur (VfG) auf der Stone+tec 2020, die vom 17. bis 20. Juni in Nürnberg stattfinden wird, vertreten sein. Er informiert über alle Verbandsaktivitäten und Friedhofsthemen.