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Dass Friedhöfe als Ruhestätte für Tote dienen, ist bekannt. Eine bundesweite Forschungsinitiative in Süßen hat nun herausgefunden, dass die eigentliche Funktion von Beisetzungsorten eine viel wichtigere ist. Damit stößt sie in der Fachwelt auf große Resonanz – und in der Praxis auf Nachfrage.

Als bedeutendes kulturelles Erbe gilt der Urnenhain Tolkewitz. Die Bedeutung dieses kommunal verwalteten Waldfriedhofs im Dresdener Stadtteil Tolkewitz ging und geht weit über Dresden hinaus. Seit 1985 steht der Friedhof nebst Krematorium unter Denkmalschutz. 2013 wurde der Urnenhain in der Kategorie “Schönster Friedhof Deutschlands” mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Naturstein hat ihn besucht.

Dem Volkstrauertag liegt eine ereignisreiche Geschichte zugrunde.

Der Totensonntag ist das evangelische Pendant zu Allerseelen.

Am 1. und 2. November begehen viele Christen Allerheiligen und Allerseelen.

Zum Tag des Handwerks am 17. September 2022 wurde in Stuttgart an der Ostseite des Pragfriedhofs ein Gedenkstein aus Granit enthüllt. Er erinnert an Joseph Süß Oppenheimer, der Opfer eines judenfeindlichen Justizmordes wurde und 1738 in Stuttgart am Galgen starb.

Der "Tag der Toten" in Mexiko gehört zu den farbenprächtigsten und kuriosesten Totengedenktagen.

Der italienischsprachige Schweizer Kanton Tessin ist großenteils katholisch geprägt. Selbst auf den einfachsten und kleinsten Dorffriedhöfen finden sich gelegentlich erstaunliche Beispiele einstiger Grabmalkultur.

 

Das heidnische Samhain-Fest und Halloween fallen auf den 31. Oktober.

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Unsere Friedhöfe leisten einen wesentlichen Beitrag zum Naturschutz und sorgen für ein gesünderes Stadtklima. Jetzt gibt es ein Poster, das auf diese und andere wichtigen Punkte aufmerksam macht - nicht nur für Friedhofsverwaltungen interessant.

Derzeit gibt es eine Petition für die Instandhaltung der Historischen Dresdener Friedhöfe. Die Initiatoren bitten um Unterstützung.

 

Zum 83. Jahrestag des Ausbruches des Zweiten Weltkriegs wurde am Donnerstag, 1. September, auf dem Friedhof Ohlsdorf die neu gestaltete Polnische Kriegsgrabstätte mit einer Gedenkstunde präsentiert.

Immer weniger Bestattungen in Deutschland werden katholisch oder evangelisch begleitet. Traditionen und religiöse Bräuche verlieren an Bedeutung.

Anfang 2022 hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Sachsen-Anhalt einen Vorstoß zur Novellierung des Bestattungsgesetzes gewagt. Dies sahen verschiedene Verbände als Anlass, sich an einen Tisch zu setzen und eine Antwort zu formulieren.

Im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsvorhabens werden an der Universität Passau Formen und Funktionen von Trauerhandlungen und Bestattungsritualen wissenschaftlich untersucht. Thorsten Benkel und Matthias Meitzler haben hierzu einen Fragebogen erstellt und bitten um Unterstützung.

Sollten Angehörige Obst und Gemüse auf Gräbern ihrer Verstorbenen pflanzen und ernten dürfen? Ein Fall in Braunschweig facht diese Debatte neu an.

 

Auch in der Friedhofs- und Bestattungskultur werden Ökologie und Klimaschutz immer wichtiger. So werden Friedhöfe vermehrt als Rückzugsräume für Tier- und Pflanzenarten wahrgenommen. Und Krematorien geraten wegen ihres Energieverbrauchs und CO2-Ausstoßes zunehmend ins Visier.

Wer sich öffentlich zum Kulturraum Friedhof bekennen und vor Ort den Erhalt und die Weiterentwicklung der Friedhöfe gestalten möchte, kann Botschafter*in Immaterielles Erbe Friedhofskultur werden.

Eine ganze Reihe von Städten und Gemeinden, Verbänden und Vereinen sowie Institutionen und Organisationen haben bereits erklärt, der „Charta Friedhofskultur“ beizutreten. Die ersten Beitrittsurkunden werden nun bei öffentlichkeitswirksamen, bundesweit gleichzeitig stattfindenden Presseterminen am 20. Mai 2022 um 11 Uhr unterzeichnet.

Seit sieben Jahren bietet das Friedhof- und Bestattungsamt der Stadt Zürich verschiedene Themen-Mietgräber auf seinen Friedhöfen an.

Am 28. und 29. März und am 4. und 5. April 2022 veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal ein Online-Seminar zum Thema „Gestaltung von Gemeinschaftsgrabanlagen auf Friedhöfen“.

Die Veranstalter der "Charta Friedhofskultur" haben aufgrund der aktuellen Situation (Ukraine) sich dazu entschlossen, die für den 13. März geplante Beitrittsaktion zu verschieben.

Der Friedhof Sihlfeld, größter Friedhof in Zürich, soll künftig wieder spätestens ab 20 Uhr nachtsüber geschlossen werden.

In drei Folgen begleiten wir unter anderem das Team rund um Bestatter Valentin Schmersal bei der täglichen Arbeit in der Bestattungsbranche. Die "Geschichten vom Tod" können kostenlos in der ARD-Mediathek angesehen werden.

Forschende wollen die gesamte Biodiversität der Wiener Friedhöfe erfassen. Wer auf einem der 55 Friedhöfe Wiens unterwegs ist, hat gute Chancen, tierischen Besuchern zu begegnen.

Die Fotokünstlerin Semiramis dokumentiert seit mehreren Jahren die (erotisierte) Darstellung von Frauen auf Friedhöfen. Die Ausstellung "Frauendarstellung in der Sepulkralkultur" ist vom 7. März bis zum 30. April 2022 in Berlin zu sehen.

Mit dem Buch von Detlef Rick durchstreift man Kölns berühmtesten Friedhof. Anhand der Namen auf den Grabsteinen kann man die Entwicklung Kölns im Handel sowie in der Kultur nachvollziehen.

 

Im Rahmen des "Memento Mori-Festivals" im Wiener Volkskundemuseum erläuterte der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx, wie Abschiede in modernen und postmodernen Gesellschaften zukünftig gelingen können. Im Mittelpunkt seiner Überlegungen zur gegenwärtigen Entwicklung der Gedenk- und Erinnerungskultur auf und außerhalb bestehender Friedhöfe steht der trauernde Mensch.

50 der erstaunlichsten Fragen, die in diesem Zusammenhang gestellt werden können, beantwortet David Roth in diesem Buch einfühlsam, lebensnah, praktisch und manchmal auch überraschend humorvoll.

Die wichtigsten Institutionen und Verbände im deutschen Friedhofswesen haben ein deutliches Zeichen für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Friedhöfe gesetzt: Am Donnerstag unterzeichneten sie gemeinsam die "Charta Friedhofskultur“.

Ökostrom, Photovoltaik-Anlage, Gießroboter: Seit 2005 ist der Friedhof Rahlstedt in Hamburg bereits klimaneutral.

Immer häufiger entstehen Freiflächen auf den Friedhöfen, da die Urnenbestattung zusammen mit anderen alternativen Bestattungsformen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Um neues Leben auf den Friedhof zu locken, müssen sich Friedhofsbetreiber neue Ideen einfallen lassen.

Anlässlich des bevorstehenden Ewigkeitssonntages erinnert die Initiative "Raum für Trauer" an die Bedeutung und eigentliche Funktion des Grabes als Trauerort. Manche moderne Beisetzungsformen sind wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge nur bedingt zur Trauerbewältigung geeignet.

Tatsächlich fröhlich geht es auf dem Friedhof im rumänischen Dorf Sâpânta zu. Auf den Gräbern erzählen bunte, geschnitzte Holzkreuze die Lebensgeschichte der Verstorbenen in Form von Bildern und Texten nach, teilweise ziemlich ironisch.

… wenn ein Mensch gestorben ist? Sind es wirklich nur die Erinnerungen, die man im Herzen trägt? Oder sind es nicht auch Dinge, Gerüche, Momente und Orte, die uns erinnern lassen?

Nach einem "Denkmalschutz-Masterplan" lässt der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte mit finanzieller Unterstützung von Bund und Landesdenkmalamt mehrere besonders stark gefährdete historische Mausoleen und Wandgräber restaurieren.

Das Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur möchte die Friedhofskultur in Deutschland neu ins Gespräch bringen und lädt zum digitalen Salongespräch per Zoom ein. Die Auftaktveranstaltung zum Thema „Die Friedhofskultur als Immaterielles Erbe“ beginnt am 29.09.2021 ab 18 Uhr, die Teilnahme ist kostenfrei.