Am 27. September fand die Mitgliederversammlung der Landesinnung der Steinmetzen und Steinbildhauer Mecklenburg-Vorpommern in Plau am See statt.

Laut einer Umfrage im Auftrag von Aeternitas wünscht sich nur noch jeder vierte Bundesbürger ein klassisches Grab.

Am 25. Oktober fand im Maternushaus in Köln ein Kongress statt, der sich ausschließlich und zudem thematisch sehr breit dem Thema Trauer widmete – vor allem der Trauer über den Verlust nahestehender Menschen.

Am 26. Oktober reinigen Mitglieder der Steinmetz- und Bildhauer-Innung Hessen-Nord auf dem alten Teil des Hauptfriedhofs in Kassel historische Grabmale. Die Innung lädt dazu freiwillige Helfer ein, sich an der Aktion zu beteiligen. Außerdem bietet die Friedhofsverwaltung an, Interessierte über den Friedhof zu führen.

Am 19. Oktober findet zum zweiten Mal der "Tag des Grabsteins" statt. Initiiert wurde die Aktion von Alexander Hanel, Geschäftsführer der Stein Hanel GmbH, im letzten Jahr. An diesem Tag soll das Grabmal im Mittelpunkt stehen.

Um den Wandel der Trauer­kultur im Zeitalter der Individualität und die Zukunft des Friedhofs geht es am 25. Oktober beim Kongress "Heilsame Abschiede" im Kölner Maternus­haus. Ideeller Träger der Veranstaltung ist die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal.

Die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben eine Vereinbarung zum Erhalt von etwa 2.000 Gräbern deportierter Jüdinnen und Juden in Südfrankreich unterzeichnet.

Am Internationalen Tag des Friedens, dem 21. September, lassen über 700 Organisationen europaweit die Glocken läuten. #RinginTheBells soll ein Signal für die Botschaft des Friedens und die Bedeutung des gemeinsamen und verbindenden kulturellen Erbes in Europa sein.

Durch die steigende Anzahl von Urnengräbern entstehen zahlreiche Freiflächen auf deutschen Friedhöfen. Friedhofsträger streben deshalb nach anderweitigen Nutzungsmöglichkeiten.

Zum ersten Mal als Aussteller auf der Marmomac ist die Firma Just Naturstein. Im Fokus der Messepräsentation stehen die Grabmalkollektionen der Partnerfirma Destag und der Marke Rokstyle.

Ein Steinmetz hatte Friedhofsvasen an seine Kunden verschenkt. Die Vasen waren mit einem Werbedruck versehen. Der Steinmetz hätte die Kunden auf das Werbeverbot auf Friedhöfen hinweisen müssen, urteilt ein Gericht. Nun muss der Steinmetz ein Ordnungsgeld von 5.000 Euro zahlen.

Fünf Jahre nach seiner Reinigung, zeigt das Gefallenendenkmal im mittelfränkischen Langenaltheim, dass sich die damals erfolgte Tiefenreinigung mit anschließender Imprägnierung und "Longlife"-Behandlung mit Produkten der Firma Akemi bewährt hat.

Nirgends ist es so zappenduster wie auf dem großen Hamburger Friedhof Ohlsdorf. In der Nacht vom 12. auf den 13. August ist der Friedhof für Sternegucker geöffnet.

Auf dem Evergreen Cemetery in New Haven, Vermont gibt es ein ganz besonderes Grab: auf einem kleinen Hügel, eingelassen in einen Betonquader, befindet sich ein Fenster.

Vor mehr als einem Jahr starb der Ulmer Wirt Dieter "Capo" Zauner. Nun wurde eine Kette, die als persönliches Andenken diente, von seinem Grab gestohlen. Freunde und Fans fordern sie zurück.

 

"Wohin am Ende – Brauchen wir noch Friedhöfe?" – zu diesem Thema veranstalteten die Landesinnungsverbände Sachsen, Thüringen und Brandenburg in Kooperation mit den Friedhofsgärtnern, Bestattern und weiteren Friedhofsverantwortlichen eine Fachtagung im Rahmen der Landesgartenschau in Frankenberg.

Für die Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort ist ein ca. 2.000 m² großer Ausstellungsbereich für Mustergrabanlagen geplant, wo sich das Steinmetzhandwerk mit besonderen Grabmalen präsentieren soll. Deshalb lobt der Landesinnungsverband Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Gartenbau Rheinland einen Grabzeichenwettbewerb aus.

In Heilbronn entdeckten Archäologen einen etwa 4.500 Jahre alten Friedhof mit 22 Gräber aus der Zeit der Schnurkeramik.

An der Universität Passau findet am 5. und 6. Juli eine Tagung zum Wandel der Bestattungs- und Friedhofskultur statt. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis diskutieren gemeinsam gegenwärtige Trends und wollen wissenschaftliche als auch praxisorientierte Perspektiven zusammenbringen.

Unter dem Motto "Blühendes Leben" steht die Bundesgartenschau in Heilbronn. In einer großen Sonderschau präsentiert sie aber auch individuelle Lösungen der Grabgestaltung. Acht Grabzeichen wurden mit Gold prämiert, 14 mit Silber und 26 mit Bronze. Als erstes stellen wir die Gold-Gewinner vor.

Mehr als 5.000 Interessierte kamen zur 10. Leben und Tod. Experten aus u.a. Hospiz, Pflege, Seelsorge, Trauerbegleitung und Bestattungskultur diskutierten beim Fachkongress, Privatbesucher informierten sich bei über hundert Ausstellern.

Legosteine sind dafür bekannt, vielfach einsetzbar zu sein und die Kreativität zu fördern. Das Wiener Bestattungsmuseum verkauft Lego-Sets zum Thema Tod und Trauer.

 

Eigene Orte der Trauer für Kinder, die still geboren wurden (sog. Sternenkinder), gibt es noch viel zu selten. Die Stadt Norderstedt hat jetzt auf dem Friedhof in Friedrichsgabe ein Grabfeld eingerichtet, das allein Sternenkindern vorbehalten ist. Steinmetzmeister Andreas Boldt aus Quickborn half bei der Umsetzung.

In unserem Buch "Orte, die 'gut tun' - 'Zukunft unserer Friedhöfe'" werden neue innovative Grabstättenkonzepte vorgestellt, die den sich verändernden Bedürfnissen der Trauernden gerecht werden.

Mit seiner Arbeit möchte der Verein zur Förderung der deutschen Friedhofskultur (VFFK) zeigen, dass der heutige Friedhof sehr viel mehr ist als nur eine Begräbnisstätte. Es engagieren sich interessierte Bürger, Friedhofsgärtner, Steinmetze, Vertreter von Kirchen und Religionsgemeinschaften, Städteplaner, Ökologen, Kulturschaffende und viele mehr.

Am 23. und 24. Mai veranstaltet der Landesinnungsverband des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks Sachsen die gewerkeübergreifende Fachtagung Friedhof zum Thema "Wohin am Ende ……… Brauchen wir noch Friedhöfe?" in Frankenberg. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Vom 17. April bis 6. Oktober 2019 findet in Heilbronn die BUGA 2019 statt. Die Bundesgartenschau erstreckt sich auf einem ehemaligen Industrieareal in der Innenstadt Heilbronns. Am Ufer eines Neckararms wurde als Gemeinschaftsprojekt der BUGA, des Bundesinnungsverbands des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks (BIV) und der Friedhofsgärtner eine eindrucksvolle Ausstellung von 66 Muster-Grabstätten errichtet.

Weil ein schwarzer Gabbro graue Aufhellungen zeigte, verklagte die Kundin den Steinmetz auf Rückabwicklung des Werkvertrags. Das Gericht befand: Er hatte die falschen Vorstellungen seiner Kundin über die Beschaffenheit des gewählten Natursteins nicht aufgeklärt. Ein Vergleich beendete den Rechtsstreit.

Aeternitas hat den Ratgeber "Die Standsicherheit des Grabmals – unter besonderer Berücksichtigung des Werkvertrages zwischen Unternehmer (Steinmetz) und Verbraucher" aktualisiert. Das Dokument steht kostenlos als Download auf der Website von Aeternitas.

Elf Meisterschüler erstellen seit dem 11. April eine Replik der durch Thomas Manns Roman "Der Tod in Venedig" berühmt gewordenen Sphingen am Münchner Nordfriedhof. Die erste Sphinx soll am 11. Juli vollendet werden.

Seit fünf Jahren wird um das Grabmal des als Kriegsverbrecher hingerichteten Generaloberst Alfred Jodl auf der Fraueninsel gestritten. Jetzt sprach das Verwaltungsgericht München ein Urteil.

Zum Thema "Nachhaltigkeit von Naturstein – Biodiversität in Steinbrüchen und auf Friedhöfen" veranstalteten der Deutsche Naturwerkstein-Verband (DNV) und der Verein Fair Stone am 19. März 2019 ein Pressegespräch in Berlin.

Kein Nachfolger, keine Fachkräfte, zu wenig Aufträge – aus diesen Gründen muss der Steinmetzbetrieb Fritz Rau in Hetzerath nahe Trier schließen. Die Gemeinde übernimmt das Grundstück.

Am 13. März entstand ein Brand im Haller Krematorium.

Die 21 Stelen aus Jura-Kalkstein, die im Rahmen einer Dauerausstellung vor fünf Jahren auf dem alten Friedhof in Besigheim aufgestellt wurden, müssen dringend restauriert werden. Stadtführerin Katrin Held hat eine Spendenaktion gestartet, damit die Steinmetze zumindest das Arbeitsmaterial erstattet bekommen.

Ab dem 11. April kann man vor dem Nordfriedhof München Steinmetzmeister Wolfgang Gottschalk und Meisterschüler der Münchner Innung beim Steine klopfen zu sehen. Dann beginnen sie mit der Fertigung der ersten Sphinx für den Friedhof.

Das Oberlandesgericht Stuttgart stellte im Sommer 2018 fest, dass Firmenschilder auf Gräbern als Werbung gelten. Diese ist auf Friedhöfen nicht erlaubt.

Eine Kampagne zur Aufklärung pro Erdbestattung und die Stärkung einer würdigen Gedenkkultur plant der Verband für Gedenkkultur mit der TV-Medien Rhein-Neckar GmbH.

Zusammen mit dem Steuerzahlerbund hat Aeternitas eine Studie zu den Friedhofsgebühren in Rheinland-Pfalz veröffentlicht.

 

Auf Friedhöfen findet man eine Vielzahl von verschiedenen Symbolen auf den Grabsteinen. Gerade zu viktorianische Zeiten wurden Hände, die einander halten, oft porträtiert.