Goldmedaille für Engagement in der Denkmalpflege

Die Goldmedaille der »denkmal«-Messe für Engagement in der Denkmalpflege
Die Goldmedaille der »denkmal«-Messe für Engagement in der Denkmalpflege wird auch 2026 wieder vergeben. (Bild: Leipziger Messe GmbH/Uwe Frauendorf)

Die Leipziger Messe vergibt auch 2026 die Goldmedaille der »denkmal« – der Europäischen Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung. Fünf Aussteller können die Auszeichnung am 6. November erhalten.  Interessierte Unternehmen, Institutionen oder Initiativen sind eingeladen, ihre Projekte, Produkte oder Innovationen bis zum 15. September 2026 einzureichen.

Seit 1996 gelten die Goldmedaillen als europaweites Prädikat für exzellente Leistungen in der Denkmalpflege. Laut Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe, steht hinter der Auszeichnung die Bewahrung kulturellen Erbes und die Vermittlung traditioneller Techniken: »Kulturelles Erbe für folgende Generationen zu erhalten, die dafür notwendigen Kompetenzen zu vermitteln und so das Engagement für die Denkmalpflege zu wahren, ist essenzieller Bestandteil gesellschaftlichen Zusammenlebens.«

Prämiert werden u.a.:
Restaurierung bedeutender historischer Objekte
Innovative Technologien und Materialien
Einsatz digitaler Verfahren
Sicherung traditioneller Handwerkskompetenzen
Nachwuchsgewinnung und Qualifizierung
Bürgerschaftliches Engagement

Die Prägung der Goldmedaillen erfolgt im Betrieb der Familie Gallas in Braunsbedra (Sachsen-Anhalt). Anschließend erhalten sie beim Leipziger »Graveur am Schillerhaus« den letzten Schliff, bevor sie auf der Messe übergeben werden. Anfang Oktober werden die Nominierten bekannt gegeben; die offizielle Übergabe findet am 6. November um 12 Uhr statt.

www.denkmal-leipzig.de

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