30 Jahre Skulpturenausstellung Gnosca: Mensch, Umwelt und Peccia-Marmor im Fokus
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In diesem Sommer feiert die Skulpturenausstellung am Monumento San Giovanni Battista in Gnosca in der Schweiz ihr 30-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsausgabe trägt den Titel »Mensch und Umwelt – Der Zerstörer« und ist bis 31. Dezember 2026 zugänglich. Seit drei Jahrzehnten gilt die Ausstellung als bedeutende Plattform für zeitgenössische Bildhauerei und bietet einen Begegnungsraum zwischen Kunst, Architektur und Landschaft.
Gezeigt werden Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die im Rahmen eines Steinbildhauerkurses für Fortgeschrittene an der Scuola di Scultura in Peccia unter Leitung von Hans-Peter Profunser entstanden sind. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Die Skulpturen variieren zwischen direkter, körperlicher Formensprache und symbolisch-poetischen Ansätzen. Der einheimische Peccia-Marmor dient als Dialogpartner: Seine Widerständigkeit fordert die künstlerische Auseinandersetzung heraus, während seine Materialität die Spuren des Arbeitens sichtbar macht.
Zur Erweiterung der Jubiläumspräsenz sind Skulpturen auch im Hof des Palazzo Civico in Bellinzona sowie in der Fondazione Gipsoteca Giudici zu sehen. Zusätzlich werden in Morcote unter den Arkaden der Piazza Granda am Luganersee figürliche Arbeiten der Schule präsentiert. Die Ausstellung vor Ort in Peccia zeigt zudem eine Werkschau mit Objekten aus verschiedenen Materialien und Einblicke in den Atelieralltag.
Künstler/innen: Armin Böttinger, Heinz Brehm, Klaus Eichler, Thomas Hassler, Randolph Koller, Jürgen Möller, Kurt Müller, Marco Paniz, Yves Portenier, Berit Schmidt-Villnow, Sabine Seum, Axel Svensson und Hans-Peter Profunser
www.scultura.ch

