Vier Generationen Steinmetzhandwerk: Samulewitz in Rheinbach
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Die Heinz Samulewitz & Söhne GmbH besteht seit 1960 und wird heute von Andreas Samulewitz in dritter Generation geführt. Nach dem frühen Tod des Firmengründers Heinz Samulewitz übernahmen zunächst dessen Söhne den Betrieb. Hans-Josef Samulewitz führte das Unternehmen ab 1983 allein weiter, modernisierte die Werkstatt, erweiterte den Maschinenpark und vergrößerte das Team. Inzwischen beschäftigt der Betrieb 14 Mitarbeiter.
Andreas Samulewitz begann Ende der 1990er Jahre seine Ausbildung zum Steinmetz und Bildhauer im Familienunternehmen. Zeitgleich entstand eine rund 200 Quadratmeter große Ausstellungshalle, die bis heute für Beratungsgespräche genutzt wird. Nach seiner Meisterprüfung im Jahr 2009 übernahm er gemeinsam mit seinem Vater die Geschäftsführung. Mit seinem Sohn Marvin, der als Steinmetzgeselle im Betrieb arbeitet, ist inzwischen die vierte Generation eingebunden. Auch dessen jüngerer Bruder Marc interessiert sich für eine spätere Ausbildung im Steinmetzhandwerk.
Rund 80 Prozent der betrieblichen Leistungen entfallen auf Grabmale und Schriften. Restaurierungen und Natursteinbrunnen machen etwa 20 Prozent aus. Bauaufträge gehören bereits seit den 1990er Jahren nicht mehr zum Portfolio. Das Unternehmen arbeitet überwiegend in einem Umkreis von etwa 40 Kilometern rund um Rheinbach und konzentriert sich damit auf einen regional abgegrenzten Markt.
Ein Teil der Grabmale entsteht weiterhin in der eigenen Werkstatt. Vier Mitarbeiter übernehmen die Beratung der Kunden. Rohmaterialien bezieht der Betrieb teilweise direkt aus Italien und Deutschland sowie über spezialisierte Steinwerke und Lieferanten. Gleichzeitig wächst der Anteil zugekaufter Grabmale. Während früher etwa 80 Prozent selbst gefertigt wurden, liegt der Anteil der Eigenproduktion heute bei rund 50 Prozent. Als Gründe nennt Andreas Samulewitz personelle Ausfälle, Urlaubszeiten und kürzere Lieferfristen.
Der Maschinenpark wird nach dem tatsächlichen Bedarf weiterentwickelt. Eine ältere Brückensäge, Schleifautomaten sowie Sandstrahltechnik für Schriften und Fotomotive bilden die wesentliche technische Ausstattung. Investitionen in CNC-Technik prüft der Geschäftsführer zurückhaltend, da Platz, Sicherheitsanforderungen und qualifiziertes Bedienpersonal berücksichtigt werden müssen. Werkstatt und Maschinen sind weitgehend ausgelastet; Verzögerungen entstehen vor allem durch Krankheitsfälle oder verspätete Natursteinlieferungen.
Produktion, Verwaltung, Fuhrpark und Hauptausstellung befinden sich in Rheinbach. Dort präsentiert der Betrieb mehr als 500 Grabmale und rund 50 Mustergräber. Weitere Ausstellungen unterhält das Unternehmen in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sinzig und Bornheim-Kardorf. Diese Standorte dienen vor allem der Beratung und Präsentation, während die handwerkliche Fertigung zentral in Rheinbach erfolgt.
Die Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften bewertet Andreas Samulewitz als zunehmend schwierig. Neben seiner Tätigkeit im Betrieb unterrichtet er Statik und Grabmalwesen bei der Handwerkskammer Koblenz und wirkt im Meisterprüfungsausschuss mit. Für die Ansprache von Kunden nutzt das Unternehmen Website, Google, soziale Medien und Branchenkampagnen wie "Stein macht stolz". KI-Anwendungen werden punktuell getestet, gelten wegen fehleranfälliger Texte jedoch noch nicht als verlässliches Werkzeug. Statt auf starkes Wachstum setzt die Geschäftsführung auf wirtschaftliche Stabilität, persönliche Kundenbeziehungen und die Weitergabe handwerklicher Erfahrung an die nächste Generation.
Den ausführlichen Originaltext von Eva Straub finden Sie in Naturstein 3/2026; die Textzusammenfassung wurde mit ChatGPT-Unterstützung erstellt.

