Fundstücke des Steinmetzhandwerks XXXI
- Erstellt von Gerrit Arndt
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Kurios, überraschend und bemerkenswert sind unsere "Fundstücke" aus der Steinwelt. In dieser Serie präsentiert Gerrit Arndt, Steinmetzmeister, freier Bildhauer und Autor, ungewöhnliche Geschichten. Dübel aus Knochen sind in unserer 31. Folge das Thema.
Korrodierende Dübelverbindungen sorgen bereits seit Jahrhunderten für Schäden an Bauwerken und Objekten aus Naturstein. Ebenso lange ist das Bauhandwerk auf der Suche nach alternativen Materialien, die sich als Dübel nutzen lassen.
Ein Kuriosum in Sachen Dübelverbindungen schilderte 1939 Prof. Dr. A. Kieslinger, Leiter der Steinbruchkartei Wien, in der damaligen Verbandszeitung »Der Bildhauer und Steinmetzmeister«. Als erstes beschreibt er Versuche mit Dübelverbindungen aus Stein – erstmalig "1860 bei der Restaurierung der Stephanskirche in Wien, sowie wenig später beim Bau der Votivkirche". In beiden Fällen nahmen die Versuche ein unglückliches Ende. "Durch Winddruck, >>>hier weiterlesen

