Fundstücke des Steinmetzhandwerks XXX
- Erstellt von Gerrit Arndt
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Kurios, überraschend und bemerkenswert sind unsere "Fundstücke" aus der Steinwelt. In dieser Serie präsentiert Gerrit Arndt, Steinmetzmeister, freier Bildhauer und Autor, ungewöhnliche Geschichten. In unserer 30. Folge geht es um ein typisches Handwerkzeug der Steinmetze, den Knüpfel.
Knüpfel, Klüpfel, Klöpfel oder Klöppel – die unterschiedlichen regionalen Bezeichnungen für dieses Werkzeug lassen eine ungeahnte Vielseitigkeit erahnen. In diesem Fundstück präsentieren wir eine besondere Varietät.
Zumeist wird der Knüpfel heute aus Weißbuche gefertigt und in unterschiedlichen Durchmessern angeboten. Früher wurden auch andere Materialien verwendet, wie eine alte Anzeige von 1900 im Fachmagazin »Der deutsche Steinbildhauer« belegt. Dort wurden Knüpfel aus China- oder Eisenholz offeriert, welche "bedeutend haltbarer, besonders gut für harte Steine und schwerer sind", sodass "man nur zwei Drittel des gewöhnlichen Durchmessers braucht".
Seltener Knüpfel aus Nachlass
Neben der hölzernen Variante und der moderneren aus Gummi, sind auch noch die sogenannten »Portugiesen« in unterschiedlichen Gewichtsausführungen im Einsatz. Sie besitzen einen Metallkopf >>>hier weiterlesen

