75 Jahre Bildhauer- und Steinmetzinnung Oberhessen
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Mit einem Festakt im Rittersaal des Klosters Schiffenberg bei Gießen feierte im März die Bildhauer- und Steinmetzinnung Oberhessen ihr 75-jähriges Bestehen. Obermeister Martin Röhling begrüßte dazu u.a. Stefan Füll, Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Landesinnungsmeister Holger Balz sowie die drei Ehrenobermeister Alfred Graf, Karl-Heinz Damm und Heinrich Frank.
Den Abend überschattete der Tod von Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Schmidt aus Rabenau, der am 10. März verstorben war. Röhling gedachte seiner in einer Schweigeminute. Schmidt hatte sich noch für den Festabend angemeldet.
Die Innung, die sich über die Landkreise Gießen, Wetterau und Vogelsberg erstreckt, zählt heute 22 Mitgliedsbetriebe. Erste gesicherte Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1951. Ältere Unterlagen gingen vermutlich beim Bombenangriff auf Gießen 1944 verloren. Seither passte die Innung ihren Namen mehrfach an und trat 1975 dem Landesinnungsverband bei. Mit Röhling stellt sie erst den sechsten Obermeister in 75 Jahren.
»75 Jahre Bildhauer- und Steinmetzinnung Oberhessen stehen für Verlässlichkeit und eine enge Verbindung zur Region«, betonte der Handwerkskammerpräsident. Landesinnungsmeister Holger Balz würdigte eine »Erfolgsgeschichte voller handwerklicher Meisterschaft, Kreativität und Zusammenhalt«. Er überreichte Röhling eine Ehrenurkunde zum Jubiläum. Musikalisch sorgte Ehrenobermeister Karl-Heinz Damm mit seiner Band Repeat Offenders für Stimmung; nach dem Abendessen folgte eine Comedyshow von »Olga« – Kunstfigur des Innungsmitglieds Thomas Rau. Der Abend wurde unterstützt von den Sponsoren Kunstwerkstätte Gröters, Graf Granit, Naturstein Risse, Nassauische Terrazzowerke und Goldschmidt.

