50 Jahre Alex Kaufmann GmbH

50-jähriges Bestehen der Alex Kaufmann GmbH
Urkunde zum 50-jährigen Bestehen der Alex Kaufmann GmbH, im Bild v.l.n.r. stellv. OM Gunther Seiffert, Anne Schneemeier, David Prauschke, Alex Kaufmann, OM Stefan Schneider und LIM Holger Balz (Foto: Steinmetzinnung Hessen-Mitte)

Die Alex Kaufmann GmbH wurde vor 50 Jahren in Neu-Isenburg gegründet. Für dieses Jubiläum überreichte die Steinmetzinnung Hessen-Mitte Alex Kaufmann und seinem Nachfolger David Prauschke auf der Jahreshauptversammlung eine Urkunde.

Die Alex Kaufmann GmbH wurde vor 50 Jahren in Neu-Isenburg gegründet. Für dieses Jubiläum überreichte die Steinmetzinnung Hessen-Mitte Alex Kaufmann und seinem Nachfolger David Prauschke auf der Jahreshauptversammlung eine Urkunde. Spezialisiert ist der Betrieb in der Baudenkmalpflege sowie der Restaurierung und Konservierung von historischen Steinbauten.

1978 übernahm Alex Kaufmann den Steinmetzbetrieb Nuss in Neu-Isenburg. In den Folgejahren arbeitete das Unternehmen am Wiederaufbau architektonischer Wahrzeichen, wie der Alten Oper in Frankfurt im Jahr 1982, der historischen Fassade der Deutschen Bundesbank in Wiesbaden im Jahr 1992 und der Sanierung des Hessischen Landtags (die Rose) im Jahr 2002.

Expansion und Einsatz

1990 gründete Alex Kaufmann eine Zweigstelle in Heusenstamm und weitete das Geschäftsfeld auf Restaurierungen, Fassadenbau, Mauersanierung, Grabmale und Innenausbau aus. Talentierte Handwerker auszubilden und zu fördern, gehörte schon immer zur Firmenphilosophie, so die Innung. Der Betrieb erhielt u.a. den Hessischen Denkmalschutzpreis im Jahr 2010 und die Platzierung beim Architekturpreis für den Neubau des Restaurantgebäudes am Hambacher Schloss im Jahr 2014. Mit über 20 Mitarbeitern, darunter fünf Steinmetz- und Steinbildhauermeister, übernimmt der Betrieb Aufträge in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Alex Kaufmann selbst engagierte sich jahrelang für die Innung, u.a. als Kassenprüfer. Auf der Jahresversammlung im Februar 2024 war er verwundert darüber, dass die Geschäftsführung des Landesinnungsverbands Hessen nach Frankfurt verlegt wurde. Die Intention war schließlich, eine Zwischenebene abzuschaffen und eine große Landesinnung zu gründen, so Kaufmann. Das hätte ihm zufolge finanzielle Vorteile für die Innungen in Hessen gebracht, da die Mitgliederzahl stetig abnimmt.

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