Z&W entlässt Fachkräfte

Zeidler & Wimmel wurde 1776 in Berlin als Steinmetzunternehmen gegründet. (Screenshot zeidler-wimmel.de)

Die Traditionsfirma Zeidler und Wimmel (Z&W) in Kirchheim bei Würzburg ist in schwerem Fahrwasser und entlässt laut Mainpost vom 20. Oktober 2022 „mehrere seiner meist langjährigen Fachkräfte“.

Die Traditionsfirma Zeidler und Wimmel (Z&W) in Kirchheim bei Würzburg ist in schwerem Fahrwasser und entlässt laut Mainpost vom 20. Oktober 2022 „mehrere seiner meist langjährigen Fachkräfte“.
Z&W hatte zuletzt 21 Beschäftigte. In einer Pressemeldung nennt das Unternehmen als Grund „dramatisch steigende Energiepreise“ sowie „Flaute auf dem Markt“. Die Belegschaft sei über die Entwicklung informiert. Die derzeitige Situation lasse ihm keine Wahl, sagte Geschäftsführer Joachim Geiger auf Nachfrage der Redaktion der Mainpost. Die Zahl der Entlassungen sei bislang offen, ebenso die konkrete Zukunft des Standorts in Kirchheim. „Der Standort wird weiterhin erhalten, die Optionen werden geprüft“, wird Geiger zitiert. 

Z&W ist eine der ältesten Steinmetzfirmen Deutschlands und war zuletzt an vielen modernen Großprojekten mit Natursteinfassaden beteiligt. 1776 in Berlin gegründet, war Z&W in den 1930er Jahren mit mehr als 1.600 Beschäftigten eine der größten Steinmetzfirmen Deutschlands. Kirchheim wurde nach dem Zweiten Weltkrieg neuer Standort. Von 1984 bis 2004 war Z&W eine hundertprozentige Beteiligungsgesellschaft der Philipp Holzmann AG, bis sie von der Geiger Gruppe übernommen und Teil der oberbayerischen Geiger Stein- und Schotterwerke wurde. 

(7.11.2022/wei) 
 

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