Ulrike Ader: Ein Vierteljahrhundert voller Ideen aus Stein
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Ulrike Ader feiert ihr 25-jähriges Dienstjubiläum als Leiterin der Steinmetz-Meisterschule Aschaffenburg. Mit Urkunde, Blumen und herzlichen Worten ehrten Bürgermeisterin Jessica Euler und Personalratsvorsitzende Anita Schölch die engagierte Schulleiterin: »Frau Ader hat die Steinmetzschule mit Kreativität, Mut und einem feinen Gespür für Kunst und Handwerk in die Gegenwart geführt.«
Die ehemalige Kunst- und Deutschlehrerin übernahm 2000 die Leitung der Schule und prägte seither deren Neuausrichtung: weg von reiner Restaurierung, hin zu modernen Entwürfen, die Kunst und Handwerk in einen zeitgemäßen Dialog bringen. Unter Aders Leitung entstanden zahlreiche Projekte, die Aschaffenburg nachhaltig bereichern – von Trinkbrunnen und Denkmalen für »Plant-for-the-Planet« und die Menschenrechte bis hin zu Kunstwerken, die Städtepartnerschaften sichtbar machen. Besonders beliebt ist die steinerne Phoenixdrachen-Familie vor der Kinder- und Jugendpsychiatrie (Naturstein 7/2024, S. 51).
Zum Jubiläum begrüßte Ader auch die zwölf neuen angehenden Meister. Ihr erstes großes Projekt: ein Denkmal für das neue Hospizgebäude der Stadt. Die Bürgermeisterin erinnerte daran, dass ehemalige Meisterschüler in den 1970er-Jahren das kriegszerstörte Aschaffenburger Schloss wieder mit aufgebaut hatten – ein Beispiel dafür, wie eng die Geschichte der Steinmetzschule mit der der Stadt verbunden ist.

