Abschied von Günter Tschörtner
- Erstellt von Frank Tschörtner
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Nur wenige Wochen nach dem Tod seiner Frau Ursula ist Günter Tschörtner im Alter von 83 Jahren verstorben. Zusammen mit seinem Bruder Horst formte er die Firma Tschörtner Grabmale zu einem der führenden Betriebe der Branche. Die Brüder prägte die Erfahrung, als Flüchtlingskinder mitzuerleben, wie ihr Vater Kurt ab 1951 in Bramsche das traditionsreiche Familienunternehmen neu aufbaute. »Mit einer Holzbude und ein paar Steinen« begann der Neustart, erinnerte sich Günter Tschörtner.
Trotz unterschiedlicher Charaktere führten Horst und Günter Tschörtner den Betrieb stets einvernehmlich. Sie erweiterten das Filialnetz und legten mit Weitsicht die Grundlage für eine stabile Zukunft. Der Übergang an die nächste Generation gelang reibungslos; heute leiten mit Paul und Max Tschörtner bereits die Enkel die siebte Generation des Familienunternehmens.
Privat war Günter Tschörtner ein ruhiger, bescheidener Mensch, dem der Sport viel bedeutete. Als Jugendlicher fand er über den Vereinssport Anschluss in der neuen Heimat und engagierte sich später ehrenamtlich im SC Achmer, wo er die Tennisabteilung leitete und den Breitensport förderte.

