Stone+tec 2026: Preisverleihung des Deutschen Naturstein-Preises 2026

Kriminaltechnisches Institut des LKA Sachsen
Sieger 2024 in der Kategorie "Fassaden und Bauwerke mit massivem Naturstein": Kriminaltechnisches Institut des LKA Sachsen, Dresden von Architekturbüro "heinlewischer" (Foto: Brigida González, Stuttgart)

Der Deutsche Naturstein-Preis 2026 wird zum 22. Mal vergeben und vom Deutschen Naturwerkstein-Verband (DNV) in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten ausgelobt. Aus 115 Einreichungen nominierte die Fachjury am 3. März 2026 in Nürnberg insgesamt 27 Arbeiten. Ausgezeichnet werden Projekte, deren architektonische, städtebauliche oder landschaftsarchitektonische Qualität wesentlich durch den Baustoff Naturstein geprägt ist. Die Preisverleihung mit Bekanntgabe der Preisträger findet am 17. Juni 2026 im Fachforum (Halle 11, Stand C05) der Stone+tec in Nürnberg statt; die nominierten Projekte werden am DNV-Stand (Halle 11, Stand C08) gezeigt.

Die Nominierungen verteilen sich auf öffentliche Gebäude und Gewerbebauten, Wohnbauten, Innenräume sowie Freiraumgestaltung und Landschaftsarchitektur. Genannt werden unter anderem Projekte mit NECKARTÄLER HARTSANDSTEIN, TROSSELFELS, CREME SINTRA, GAUINGER TRAVERTIN, RÖMISCHER TRAVERTIN BERNINI, BUCHER SANDSTEIN, KÖNIGGRÄTZER SANDSTEIN, KRASTALER MARMOR, DIETFURTER KALKSTEIN, BETHEL WHITE GRANIT, WALDSTEIN GRANIT, CEPPO DI GRÉ, JURA KALKSTEIN, FLOSSENBÜRGER GRANIT, TAURUS GREY, WACHENZELLER DOLOMIT, TITTLINGER FEINKORN und VALSER QUARZIT. Für das Steinmetz- und Natursteinhandwerk ist die Auswahl praxisrelevant, weil sie aktuelle Einsatzbereiche von Massivstein, Fassadenbekleidungen, Innenausbau, Naturstein im Bestand sowie Freiraumkonstruktionen sichtbar macht.

Neben den 22 nominierten realisierten Arbeiten in den Kategorien A bis D wurden fünf Entwürfe für den studentischen Nachwuchspreis benannt. Die Kategorie-Sieger erhalten jeweils 2.500 Euro Preisgeld; zusätzlich ist für den Gewinner des Deutschen Naturstein-Preises 2026 ein weiteres Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro vorgesehen. Der Wettbewerb rückt Naturstein als langlebigen, kreislauffähigen Baustoff mit materialgerechten Bearbeitungsmethoden in den Fokus und liefert damit auch Hinweise auf künftige Anforderungen an Planung, Ausführung und handwerkliche Detailqualität. 

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