Steinmetzhandwerk in Dresden: Naturstein zwischen Restaurierung und Neubau
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Die Ausstellung „Steinmetzhandwerk zwischen Tradition und Moderne“ im Dresdner Kulturpalast zeigt die Bedeutung des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks für Baukultur, Denkmalpflege und zeitgenössisches Bauen. Zu sehen sind unter anderem Maßwerkstücke aus Sandstein, ausgezeichnete Restaurierungsarbeiten (u.a. die Gewinner des Peter Parler-Preises 2024) sowie traditionelle Werkzeuge und Bearbeitungstechniken. Beteiligt sind Handwerksbetriebe, Jugendbauhütten und Fachverbände aus der Region.
Neben der Restaurierung historischer Bausubstanz thematisiert die Schau neue konstruktive Ansätze mit Naturstein. Vorgestellt werden unter anderem hybride Tragwerke in Verbindung mit Stahl oder Holz sowie Konzepte für wiederverwendbare Natursteinbauteile. Auch alternative Dämmstoffe wie Lehm, Hanf, Holz und Hackschnitzel werden im Zusammenhang mit entsprechenden Bauweisen behandelt. Anhand klassischer Werkzeuge wie Bossentreiber, Spitzeisen, Hundezahn, Zahneisen und Schlageisen wird zugleich die handwerkliche Bearbeitung vom groben Zurichten bis zur feineren Formgebung vermittelt.
Die Ausstellung läuft vom 25. September bis 29. Oktober 2026 im Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast Dresden; geöffnet ist dienstags bis samstags von 13 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei.
Initiiert wurde die Wander-Ausstellung vom Bundesverband Deutscher Steinmetze und dem Landesinnungsverband des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks Sachsen. Gezeigt wurde sie bereits in Karlsruhe und Koblenz.

