Gerold Eppler im Ruhestand

Gerold Eppler im Museum für Sepulkralkultur in Kassel.
Gerold Eppler im Museum für Sepulkralkultur in Kassel.

Zum 1. Juli 2026 ist Gerold Eppler nach 34 Jahren Tätigkeit für die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal und das Museum für Sepulkralkultur in den Ruhestand getreten. Zuletzt war er als Museumspädagoge sowie als stellvertretender Museumsdirektor und stellvertretender Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V. tätig.

Eppler stammt aus Südhessen und absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer. Anschließend studierte er Kunstpädagogik in Frankfurt am Main mit den Nebenfächern Kunstgeschichte und Psychologie. Im August 1992 begann er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal und dem Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur.

Seit Anfang der 1990er-Jahre baute Eppler die Bildungs- und Vermittlungsarbeit des damals neu eröffneten Museums für Sepulkralkultur auf. Im Mittelpunkt stand die Aufgabe, Themen wie Endlichkeit, Tod und Trauer für unterschiedliche Besuchergruppen zugänglich zu machen und pädagogisch zu vermitteln. Dafür entwickelte er Führungen und kunstpädagogische Angebote für verschiedene Zielgruppen. Dazu gehörten Workshops für Kinder und Jugendliche ebenso wie Formate für pädagogisches Fachpersonal und Kindergeburtstage. Darüber hinaus kuratierte Eppler zahlreiche Sonderausstellungen.

Als Ansprechpartner für Pädagog/innen, Sozialwissenschaftler/innen und Designer/innen war er nicht nur im Museum tätig, sondern besuchte auch Schulklassen für Projekte zum Thema Endlichkeit. Darüber hinaus entwickelte Eppler ein Fortbildungsprogramm für die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal, das sich an Friedhofsträger und -verwaltungen, Gewerbetreibende, kulturelle Institutionen und Privatpersonen richtet. Die Beratung von Friedhofsträgern in ganz Deutschland zählte ebenfalls zu seinen Aufgaben, womit er sich für den Erhalt des Friedhofs als Ort der Trauer einsetzte.

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