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Schloss Neuschwanstein soll erneut entstehen

Aus einem Sandsteinblock will Thomas Doneis bis 2019 Schloss Neuschwanstein nachbilden (Fotos: Privat)
Doneis arbeitet aus dem Sandstein Türme, Tore und viele weitere Details heraus.

Aus einem Sandsteinrohblock fertigt Thomas Doneis aus Braunschweig eine Kopie von Schloss Neuschwanstein. 2019 will er damit fertig sein und sein Werk versteigern. Ein Teil der Einnahmen soll gespendet werden.

Thomas Doneis hat sich viel vorgenommen. Der 47-Jährige aus Braunschweig, dessen Körper fast komplett schwarz tätowiert ist, bildet Schloss Neuschwanstein nach. Als Ausgangsmaterial dient ihm ein 2,80 m x 1,20 m x 1,80 m großer und 21 t schwerer Block aus UDELFANGER SANDSTEIN. Aus dem arbeitet er mit Meißel, Knüpfel und anderem Steinmetzgerät Mauern, Türme, Tore und sogar mehrere hundert lediglich ein paar Millimeter große Säulen heraus. Auch die Begrünung rund um das Märchenschloss will er nachempfinden – mit Edelsteinen. Im September 2019 will er fertig sein. Dann ist die Grundsteinlegung für den Original-Bau in Schwangau 150 Jahre her und sein Werk soll im benachbarten Füssen versteigert werden. Ein Teil der Einnahmen soll für soziale Zwecke gespendet werden. Dementsprechend hat er sein Projekt "Kunst trifft Soziales" getauft. Mit seinem Schloss hat Doneis 2015 angefangen. Seitdem feilt er in einem Hinterhofatelier laut eigenen Angaben sieben Tage die Woche an der Reproduktion. Seine Arbeitsfortschritte dokumentiert er auf Facebook: www.facebook.com/groups/1521887088133926.

Mehr über das Projekt erfahren Sie in unserer nächsten Ausgabe, die Anfang August erscheint und ab dann in unserem Webshop erhältlich ist.

(30.7.2017)

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