Neue "BIV-Fachregel 4.02 Leitfaden Kartierung und Dokumentation in der Natursteinrestaurierung"
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Fundierte Restaurierungsentscheidungen erfordern detaillierte Kenntnisse über Geschichte, Konstruktion und Schäden eines Objekts, die durch abgestufte Bestandserfassung und Untersuchungen gewonnen werden. Darauf aufbauend ermöglichen Schadens- und Maßnahmenkartierungen sowie eine Abschlussdokumentation mit ergänzenden Unterlagen eine fachgerechte Planung, sichern wertvolle Bausubstanz, schaffen Kosten- und Planungssicherheit und bilden zugleich die Grundlage für Monitoring und einen nachweislich verantwortungsvollen Umgang mit dem Denkmal.
Hier unterstützt die neu in diesem Februar verfasste "BIV-Fachregel 4.02 Leitfaden Kartierung & Dokumentation in der Natursteinrestaurierung". Erstellt hat sie der BIV-Arbeitskreis Denkmalpflege zusammen mit der VDL (Vereinigung aller Landesdenkmalämter in Deutschland).
Im Leitfaden wird der typische Ablauf eines Restaurierungsprojekts im Hinblick auf Planung & Dokumentation erläutert: Von der Bestandserfassung, Schadenskartierung, Maßnahmenplanung bis zur Abschlussdokumentation. Je nach Intensität und Komplexität der vorgefundenen Schäden kann die Tiefe einer Kartierung variieren. Kleinere Maßnahmen können eher vereinfacht und mit geringerer Kartierungstiefe erfasst werden. Denkmale und Objekte mit komplexem Schadensbild oder besonderem historischen Wert verlangen eine vertiefte Kartierung. Mehrere Beispiele und Vorschläge für Kartierungsklassen zeigen die Möglichkeiten auf.
BIV-Mitglieder finden die neue kostenlose "BIV-Fachregel 4.02 Leitfaden Kartierung & Dokumentation in der Natursteinrestaurierung" im internen Download-Bereich unter der Rubrik "Fachinfo Denkmalpflege" auf www.biv-steinmetz.de. Alle anderen können sie >>>hier im Naturstein-Webshop downloaden.

