Lauter Gewinner

Dieses Grabmal aus irischem Kalkstein von Johannes Twielemeier aus Aachen wurde als einzige Arbeit beim Gestaltungswettbewerb Grabzeichen mit Gold ausgezeichnet.

Beim Gestaltungswettbewerb Grabzeichen 2017 reichten 27 Steinmetze und Bildhauer aus ganz Deutschland insgesamt 66 Arbeiten ein. Die Jury zeichnete davon 16 Grabzeichen aus. Landesinnungsmeister Gustav Treulieb dankte allen Teilnehmern und lobte die Qualität der Arbeiten: "Bei diesem Wettbewerb gibt es keine Verlierer."

Einmal Gold, dreimal Silber und zwölfmal Bronze vergaben die Juroren beim Gestaltungswettbewerb Grabzeichen 2017. Am besten schnitt Johannes Twielemeier aus Aachen ab. Zwei seiner Arbeiten wurden mit Silber prämiert und sein Grabzeichen aus IRISCHEM KALKSTEIN erhielt als einziges sogar eine Auszeichnung in Gold. Neben Johannes Twielemeier nahmen noch 26 andere Steinmetze und Bildhauer am Wettbewerb teil. Neun stammen aus dem LIV Baden-Württemberg, zwölf aus anderen Innungsbezirken und sechs gehören keiner Innung an. Zusammen haben sie 66 Arbeiten eingereicht, von denen 16 ausgezeichnet wurden. Gründlich juriert Bewertet wurden die eingereichten Grabzeichen anhand der Kriterien Form, Bearbeitung, Schrift, Symbol und Gesamteindruck. Hierzu wurden bis zu 25 Punkte vergeben, wobei die Arbeiten ab 23 Punkten mit Gold, ab 19 Punkten mit Silber und ab 14 Punkten mit Bronze ausgezeichnet wurden. Die höchste Punktzahl einer Arbeit lag 2017 bei 24 Punkten, während die niedrigste Punktzahl 2 Punkte betrug.

Beim Gestaltungswettbewerb Grabzeichen zeichnet der Landesinnungsverband Steinmetz- und  Steinbildhauerhandwerk Baden-Württemberg seit 1966 die besten Grabzeichen aus. Seit 1997 dürfen Steinmetze aus ganz Deutschland teilnehmen. Naturstein gratuliert allen Teilnehmern des Gestaltungswettbewerbs Grabzeichen 2017.

Ein Artikel mit Bildern weiterer Arbeiten erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift Naturstein.

(19.8.2018)

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