Helmut Jahn verstorben

Die spektakuläre Dachkonstruktion von Helmut Jahn machte das Sony Center in Berlin zu einem international bekannten Wahrzeichen. Foto: S. Meißner

Er baute aufsehenerregende Hochhäuser und machte sich weltweit mit postmodernen Stahlbeton-Konstruktionen einen Namen: der deutsch-amerikanische Architekt Helmut Jahn. Der 1940 in Nürnberg geborene Franke starb am 8. Mai in einem Vorort von Chicago, Illinois, an den Folgen eines Fahrradunfalls.

Er baute aufsehenerregende Hochhäuser und machte sich weltweit mit postmodernen Stahlbeton-Konstruktionen einen Namen: der deutsch-amerikanische Architekt Helmut Jahn. Der 1940 in Nürnberg geborene Franke starb am 8. Mai in einem Vorort von Chicago, Illinois, an den Folgen eines Fahrradunfalls.

In der Natursteinbranche wurde Helmut Jahn 1990 durch den mit VANGA GRANIT (NAPOLEON RED)-Elementen bekleideten Messeturm in Frankfurt/Main bekannt, das damals mit 256 m höchste Hochhaus Europas. Zukunftsweisende Gebäudekomplexe mit Stahl-Glas-Konstruktionen sind das Markenzeichen des Architekten. Seine Entwürfe wurden weltweit verwirklicht. In Berlin ließ er Hochhäuser am Kurfürstendamm, am Hauptbahnhof und am Potsdamer Platz entstehen, darunter das Sony-Center. Die spektakuläre Dachkonstruktion machte das Sony Center zu einem international bekannten Wahrzeichen.

Jahn studierte Architektur in München und in den USA, wo er bis zuletzt lebte und arbeitete. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, Ehrenmitgliedschaften und Preise. Seit 1983 war er in  Chicago Inhaber der 1981 gegründeten Architektengemeinschaft Murphy/Jahn.

(22.07.2021 / Meißner)

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