Handwerksgeschichte mit Happy End

Winfried Kretschmann freut sich über die von Heinz Blaschke gefertigte Schriftplatte. (Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg)
Winfried Kretschmann freut sich über die von Heinz Blaschke gefertigte Schriftplatte. (Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Im Herbst 2021 stellte das Land Baden-Württemberg seine Kampagne "THE LÄND" vor, mit der es sich als innovativer und lebenswerter Standort präsentieren möchte. Bei der Veranstaltung waren auch Vertreter der Automobilindustrie und verschiedener Zulieferer anwesend. Kleinere und mittlere Betriebe aus dem Handwerk und dem Dienstleistungssektor fehlten jedoch.

Im Herbst 2021 stellte das Land Baden-Württemberg seine Kampagne "THE LÄND" vor, mit der es sich als innovativer und lebenswerter Standort präsentieren möchte. Bei der Veranstaltung waren auch Vertreter der Automobilindustrie und verschiedener Zulieferer anwesend. Kleinere und mittlere Betriebe aus dem Handwerk und dem Dienstleistungssektor fehlten jedoch – trotz ihrer großen Bedeutung für die Wirtschaft des Landes. Heinz Blaschke, Inhaber eines Steinmetz- und Bildhauerbetriebs in Stuttgart,  schrieb daraufhin einen Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann, um auf dieses Versäumnis hinzuweisen.

Eine Antwort blieb zunächst aus. Deshalb wandte sich Heinz Blaschke schriftlich an die Bundestagsabgeordneten Dr. Anna Christmann (Grüne) und Maximilian Mörseburg (CDU) als Vertreter der Koalitionsparteien. Maximilian Mörseburg reagierte prompt. Er versprach, sich für die Belange des Handwerks einzusetzen. Besonders freute sich Heinz Blaschke über Mörseburgs Besuch in seinem Betrieb. Er überreichte dem Abgeordneten eine in Württemberg gefertigte Schriftplatte aus badischem Granit mit dem Slogan "Wir sind THE LÄND" für sein Berliner Büro. Die Lokalpresse berichtete. Und anschließend
erreichte Heinz Blaschke doch noch eine Nachricht aus dem Staatsministerium: Ob für den Ministerpräsidenten nicht auch eine solche Platte angefertigt werden könnte? Gesagt – getan. Die Firma Blaschke stellte ein zweites Exemplar her und überreichte es dem grünen Landesvater, der das Präsent
dankbar und sichtlich erfreut entgegennahm. Das Handwerk hat sich damit – wenn auch nachträglich – Geltung verschafft. Das Wichtigste aber: Es wird im Rahmen der Landeskampagne berücksichtigt werden.

(Veröffentlicht am 26. Juli 2022)

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