BIV-Fachregeln 1.02 Bemessung von Bodenbelägen aus Naturwerkstein im Innenbereich
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Diese BIV-Fachregeln geben Empfehlungen zur Bemessung von Bodenbelägen aus Naturwerkstein im Innenbereich und ergänzen die bestehenden BIV-Fachregeln „1.01 Bodenbeläge für Innenräume“ sowie „1.04 Stein- und Keramikbeläge auf Trocken-Hohlböden“ (ehemals BIV-Merkblatt 1.08) in Bezug auf die Ermittlung der Werkstückdicke und Abmaße.
Naturwerksteinbeläge im Außenbereich werden in den BIV-Fachregeln „2.01 Bodenbeläge im Außenbereich“ (ehemals BIV-Merkblatt 6.01) thematisiert. Ausführliche Planungs- und Ausführungshinweise (beispielsweise hinsichtlich Fugenausbildung, Untergründe, Konstruktionsaufbauten) etc. sind in den BIV-Fachregeln 1.01 bzw. 1.04 zu finden und werden hier nicht nochmals aufgeführt.
Für die Bemessung der Werkstückdicken von Bodenbelägen gibt es diverse statische Ansätze. Die Berücksichtigung der realen Belastung und des projektspezifischen Fußbodenaufbaus führen bei der Berechnung der auftretenden Biegespannungen nicht zuletzt aufgrund der vielen, z. T. unbekannten Variablen zu sehr aufwändigen, ingenieurmäßigen Rechnungen, für welche vertiefte, baustatische Kenntnisse und Schätzwerte für unbekannte Materialkennwerte nötig sind. Deshalb bedient sich dieses Merkblatt demselben Ansatz wie die o. g. Regelwerke – nämlich unabhängig von der Lastverteilungsschicht dem einfachen, fiktiven Bruchlastkonzept mit Tabellenwerten, welches bei üblichen Konstruktionen auf der sicheren Seite liegt (Vgl. Anhang B). Projektspezifische Bemessungen können zu geringeren Plattendicken führen.
Hinweis: Ab 2026 hat der BIV seine Merkblätter in BIV-Fachregeln umbenannt und teilweise auch neu nummeriert.
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