Acht Bildhauer und Steinmetzen haben im Sommer in ihren Ateliers je ein 2 t schweres Werkstück aus MAULBRONNER SANDSTEIN bearbeitet. Ganz individuell schufen sie gemäß Auslosung je einen Körperteil für eines der beiden »Knickbildwesen«, die seit dem 25. August den Radweg »Sculptoura« zieren. Die vielfältigen Figuren verkörpern »Diversitas«, also die Vielfalt der Geschlechter, Kulturen und Talente.

Das Benediktinerinnenkloster St. Johann im schweizerischen Müstair gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gewährt Besuchern Einblicke in 1.200 Jahre Kunst- und Klostergeschichte. Seit dem 11. Juni können dort in einem Schaulager Teile der Sammlung von Flechtwerksteinen besichtigt werden. Mit der Ausstellungseröffnung hatte der Laaser Bildhauer Elias Wallnöfer vor dem Eingang des Klostermuseums seine Arbeit an einer Stele aus LAASER MARMOR begonnen. Nun ist das Objekt fertiggestellt.

Im Juli fand das 27. Internationale Bildhauersymposium »Kunst in Stein« im Europäischen Fortbildungszentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (EFBZ) in Wunsiedel statt. Fünf internationale Künstlerinnen und Künstler arbeiteten vor Ort eine Woche lang an ihren Skulpturen. Die Objekte entstanden nach eigenen Entwürfen und wurden aus Steinquadern gefertigt.

„Rose trifft Kunst“ wurde 2020 ins Leben gerufen. Auf dem 13 Hektar großen Europa Rosarium Sangerhausen stellen jährlich im Juli und August mehr als 20 Künstler/innen ihre Kunstobjekte aus. Die Kombination der weltgrößten Rosensammlung mit der Outtor- Kunstaustellung lockt jährlich über 25.000 Besucher an. Skulpturen aus Stahl, Naturstein, Glas und Holz sowie Bilder fügen sich harmonisch in das Rosarium ein, können aber auch erworben werden.

Das 3on3-Turnier »Red Bull Half Court« 2022 findet in 29 Ländern statt und ist mit rund 20.000 erwarteten Zuschauern das größte Straßenbasketball-Turnier weltweit. Von der Firma Mapei kommt bei dem globalen Sport-Event das Produkt »Mapei Mapecoat TNS Racetrack« zum Einsatz.

Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland können sich noch bis zum 31.05.2022 für die Teilnahme an der 16. Internationalen Bildhauerwerkstatt am Krabatstein – Steinbruch Miltitz bewerben, die vom 22. August bis 4. September 2022 vom Verein „Steinleicht“ in Nebelschütz unweit von Kamenz veranstaltet wird.

Seit Oktober 2021 ist das Zürcher Kunsthaus das größte Kunstmuseum der Schweiz. Mit der Eröffnung eines großzügig dimensionierten neuen Erweiterungsbaus wurde die bisherige Ausstellungsfläche mehr als verdoppelt. Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Kunstinteressierte. Auch Natursteinfreunde kommen voll auf ihre Kosten.

Noch bis zum 16. Januar 2022 zeigt das Landesmuseum Zürich „Menschen in Stein gemeisselt“ mit teilweise lebensgroßen Steinskulpturen aus dem Neolithikum. Sie zeigen menschenartig gestaltete Stelen und Statuenmenhire – Frauen, Männer und Kinder – tätowierte Gesichter, frisierte Köpfe, Waffen, Schmuck oder Kleidungsstücke. Die Menschen-Stelen sind bis zu 6.000 Jahre alt und stammen aus Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz.

Auf ihrer Internetseite widmet die Firma Lasa Marmo Künstlerinnen und Künstlern seit kurzem einen eigenen Bereich, um sie in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen.

Im Baumberger-Sandstein-Museum in Havixbeck eröffnet der Steinmetzmeister und Gestalter Andreas Magera aus Ahlen heute eine eigene Sonderausstellung.

Was eine aktive Innung auf die Beine stellen kann, zeigt seit Mai und noch bis zum 30. Oktober eine Ausstellung in Rutesheim. 18 Steinbildhauer/innen der Innung Ludwigsburg, Böblingen und Rems-Murr zeigen 24 Werke.

Das Bildhauersymposium im Steinbruch „Am Krabatstein“ in Miltitz, Gemeinde Nebelschütz, fand Ende August mit einer Finissage seinen Abschluss.

Eine reiche und lebendige Tradition, umfangreiches Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird, und eine Weiterentwicklung mit modernsten Methoden: Das sind die Voraussetzungen, um als immaterielles Kulturerbe durch die UNESCO anerkannt zu werden. Das Steinmetz-Kunst- und -Handwerk hat das im September des Vorjahres geschafft. Nun wurde dieser Erfolg mit einer Urkunde besiegelt.

Seit vergangenen Samstag zeigen Oskar Reithmeier, Michael Königer und Eugenia F. I. Zipf unter dem Arbeitstitel „Triumvirat“ in der Residenz in Neumarkt/Oberpfalz unterschiedlichste Arbeiten.

Im Museum für Sepulkralkultur in Kassel sind noch bis zum 1. August Werke von Herman de Vries und Fotografien von Daniel Tchetchik und Edith Held zu sehen.

Pandemie, das bedeutet Verzicht, Einsamkeit, Tristesse. Wo menschliche Begegnungen unerwünscht sind, bleibt auch die Kunst auf der Strecke. Uli Gsell und sein Kollege Tobias Rupert kuratieren noch bis 19. Juni eine Ausstellung im „Kunstbezirk“ im Gustav-Siegle-Haus in Stuttgarter. Thema: Distanz und Nähe in Zeiten von Virus, Angst und Lockdown.

Im Rahmen des Kunstprojekts „Artothek – Mobile Skulpturen“ sind in Bühl bei Baden-Baden sechs Skulpturen regionaler Künstler im öffentlichen Raum zu sehen.

Unter dem Motto „Auf Abstand 1,5“ schufen fünf Künstler in fünf Tagen eine Stele in Mühlhausen im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

Das EMMA – Espoo Museum of Modern Art – zeigt Steinskulpturen der in Polen geborenen und in Berlin lebenden Künstlerin Alicja Kwade. Sie sind Teil der Ausstellung "Touch".

Für das 12. Internationale Obernkirchener Bildhauer-Symposium, das vom 29. August bis 12. September 2021 stattfinden soll – werden bis zu 10 Künstler/innen gesucht.

Die Bamberger Künstlerin Rosa Brunner veranstaltet im August 2020 Workshops in Eltmann und Kirchaich.

 

Die Corona-Pandemie hat die Pläne vieler Ausstellungen durchkreuzt. Im besten Fall konnten Ausstellungen verlängert werden und sind nach dem Lockdown wieder zugänglich. Gleich um ein ganzes Jahr verlängert wurde die Skulpturenausstellung "Köpfe am Korber Kopf“ in der Nähe von Stuttgart.

Jürgen Krämer, Steinmetzmeister aus Groß-Bieberau, hat im Winter 2019 ein Moped aus Stein gebaut.

Die Galerie Handwerk präsentiert seit 12. März und bis zum 18. April 2020 in ihren Räumen in der Max-Joseph-Straße 4 in München die Ausstellung "Steine – der letzte Schliff".

Mit neuen Kunstwerken präsentieren sich die Bamberger Künstler Rosa Brunner und Ulrich Gunreben am dritten Adventswochenende im Kunstlabor Bamberg. Damit schließen sie unmittelbar an eine Ausstellung an, die gegenwärtig in Berlin unter dem Titel "Totentanz" im Keller der Abschiedskapelle des Neuköllner St. Thomas Friedhofs zu sehen ist.

Auf der Schlossbaustelle in Berlin kommt es zu Verzögerungen. Ein Teil der technischen Anlage kann noch nicht in Betrieb genommen werden. Deshalb beginnt die etappenweise Eröffnung des Humboldt Forums erst im August 2020. 

In der Ausstellung "Gasträume – Kunst auf öffentlichen Plätzen" sind vom 8. Juni bis zum 1. September in der Zürcher Innenstadt und in Zürich-West an zehn Standorten Kunstprojekte zu sehen. Darunter ist auch ein Werk des Schweizer Künstlers Reto Steiner.

Noch bis zum 27. April ist eine Arbeit von Steinbildhauer Uli Gsell im Stuttgarter Gustav-Siegle-Haus zu sehen. Eine weitere Ausstellung findet im Galerienhaus Schacher statt.

Zum 29. Mal vergibt Nordrhein-Westfalen seinen Staatspreis Manufactum an die besten Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker im Bundesland. Mit 60.000 Euro gehört der Wettbewerb zu den höchst dotierten Preisen seiner Art in Deutschland. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 1. Juni.

Am 30. und 31. März zeigt Steinmetzmeister Andreas Magera gemeinsam mit Künstler Jürgen Krass unter dem Motto "VerschiedenARTig" eine Auswahl von Skulpturen und Papierarbeiten.

Vom 6. bis zum 9. September fand die zweite Ausgabe der Ausstellung "7 Wege nach Ehrenfeld" in der Rufffactory in Ehrenfeld statt.

Der Geschichts- und Bürgerverein Heimbach e.V. lädt am 30. September herzlich zur Vernissage der dritten Ausstellung mit Werken von Pater Donatus ein.

Das Humboldt Forum im Berliner Schloss kann am 25. und 26. August zum letzten Mal als offene Baustelle besichtigt werden.

In diesem Jahr feiert der Skulpturenweg in Rielasingen-Worblingen seinen 20. Geburtstag. Christine Neu, die mit ihrer Eventagentur in der Gemeinde ansässig ist, initiiert aus diesem Anlass ein "Walking Dinner".

Als erster Steinmetz- und Steinbildhauer wurde Frank Rothbächer aus Friesenheim als Mitglied im Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg (BDK) aufgenommen.

Der Verein "Steine ohne Grenzen" erhielt bei der Verleihung des Europapreises "Blauer Bär" den "Sonderbär für beispielhaftes Engagement zur Sichtbarmachung und Bewahrung europäischen Kulturerbes".

Steinmetz Emil Kräß verbindet das Steinbildhauerhandwerk mit Poesie, wie er in der Austellung "G'schnitta ond g'haua" gezeigt hat.

Für Uwe Spiekermann fühlt es sich wie sein aufregendster Auftrag an. Der Steinmetz- und Steinbildhauermeister darf ein Portrait von Käthe Kollwitz für die Walhalla in Donaustauf bei Regensburg arbeiten.

Ein Skulpturenweg unter dem Motto "verbinden//trennen" soll am Regnitz-Radweg entlang des Main-Donau-Kanals entstehen. Die Figuren sollen das Trennende und das Verbindende der Wasserstraße sichtbar machen. Modelle der Skulpturen können seit dem 10. April im Sitzungsgebäude des Landratsamts Bamberg angeschaut werden.

Für den verstorbenen Künstler Jan Loh wäre eigentlich ein Armen-Begräbnis vorgesehen. Viele Geldspenden und ein Steinmetz, der kostenlos einen Grabstein für den Künstler bearbeitet, machen allerdings eine angemessene Beerdigung möglich.