Der Totensonntag ist das evangelische Pendant zu Allerseelen.

Am 1. und 2. November begehen viele Christen Allerheiligen und Allerseelen.

Am 20. März nahmen die Kultusminister die Friedhofskultur in Deutschland ins bundesweite Kulturerbe-Verzeichnis auf. Die wichtigsten Friedhöfe wurden am 18. September als "Kulturräume des immateriellen Erbes Friedhofskultur" gekennzeichnet, so auch der Ohlsdorfer Friedhof.

Der "Tag der Toten" in Mexiko gehört zu den farbenprächtigsten und kuriosesten Totengedenktagen.

Friedhöfe dienen in erster Linie als Bestattungsort, erfüllen aber zahlreiche weitere Funktionen. Unter anderem ihr ökologischer, sozialer, kultureller und historischer Wert spiegelt sich in der Finanzierung meist nur unzureichend wieder. Gebühren stehen hierbei zu sehr im Mittelpunkt.

Zum diesjährigen Tag des Friedhofs am 20. September 2020 verkündete die Stiftung Deutsche Bestattungskultur den Relaunch der Projektseite www.friedhof2030.de.

 

Mit dem Band 4 des Großen Lexikons der Bestattungs- und Friedhofskultur legt die Autorengruppe um den Beirat für Grundlagenforschung der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal den letzten Band dieses fünfbändigen Werkes vor.

Laut einer jährlich durchgeführten Umfrage der RAL Gütegemeinschaft Feuerbestattungsanlagen e.V. wurden im Jahr 2019 in Deutschland 75 Prozent der Verstorbenen eingeäschert.

Musik und Kunst im Allgemeinen spiegeln die wichtigen Aspekte des Lebens wieder - und damit auch den Tod. Das Buch "Dancing with Mr. D - Tod in Popmusik und Kunst" greift in verschiedenen Essays bestimmte Todesthematiken wie den Tod und das Mädchen auf und erklärt diese anhand von Beispielen der Populärmusik.

 

Tage der Erinnerung zum Verlust eines geliebten Menschen sind für Millionen von Angehörigen sehr wichtig. Dabei spielt der Gedenkstein weiterhin eine zentrale Rolle. Am Samstag, 17. Oktober 2020, steht er daher beim »Tag des Grabsteins« einen Tag lang im Mittelpunkt.

Christoph Kuckelkorn ist eine bekannte Größe im Kölner Karneval - und Bestatter. In seinem autobiographischen Roman "Der Tod ist dein letzter großer Termin - Ein Bestatter erzählt vom Leben" erzählt er Geschichten von Leben und Tod.

Die Friedhofskultur in Deutschland ist seit dem 13. März 2020 immaterielles Kulturerbe.

Die Bundesregierung hat die Kontaktsperre vorerst bis zum 19. April verlängert. Ausnahmen gibt es für Bestattungen. Der Teilnehmerkreis ist jedoch deutlich eingeschränkt worden.

Eigens für ihre Mitglieder ließ Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, das Grabmal „Der geschwungene Weg“ entwerfen.

Der 11. Fachkongress "Leben und Tod" unter dem Motto "Wir müssen mal reden …!" sollte am 8. und 9. Mai 2020 in Bremen stattfinden. Die Veranstaltung wurde nun abgesagt.

Mit einem emotionalen und einem informativen Text, die beide parallel durch das Büchlein „Du fehlst mir …“ laufen, möchte man nicht nur Hinterbliebene darauf aufmerksam machen, dass bei einer Bestattung schnelle Entscheidungen oft bereut werden.

In dem Sachbuch "Tier und Tod. Mensch und Tier am Beispiel von Tierbestattungen" zeigt Ulrike Neurath die Möglichkeiten von Tierbestattungen und die Gemeinsamkeiten der Trauer um Mensch und Tier.

Am 15. und 16. Mai findet in Darmstadt das jährliche Aeternitas-Seminar aus der Reihe "Zukunftswerkstatt Friedhof" statt.

Neben dem Internetmagazin www.trauer-now.de unterstützt die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal die Trauerkultur der Zukunft auch mit Publikationen.

Erfahrungen mit neuen Gestaltungsansätzen und Utopien im Bereich der Bestattungs- und Erinnerungskultur vermittelte im letzten Quartal 2019 das Künstlerpaar Karolin und Daniel Bräg.

Das Landesgericht Stuttgart verbietet die Beisetzung von Totenasche im Bodensee - egal, aus welchem Bundesland. Auch irreführende Werbung ist unter Androhung eines Ordnungsgelds verboten.

Anders als in Deutschland gibt es im europäischen Ausland die Möglichkeit, die Asche von Verstorbenen zu Schmuckstücken umzuwandeln. Das Buch "Der Glanz des Lebens. Aschediamant und Erinnerungskörper" behandelt die Rolle solcher Erinnerungsstücke in der Trauerarbeit.

Der zweite "Tag des Grabsteins" zeichnete sich durch eine hohe Medienreichweite aus - und das mit "vampirischer" Unterstützung.

Das Museum für Sepulkralkultur in Kassel zeigt vom 16. November 2019 bis zum 15. März 2020 die Sonderausstellung "Lamento. Trauer und Tränen".

Am 27. September fand die Mitgliederversammlung der Landesinnung der Steinmetzen und Steinbildhauer Mecklenburg-Vorpommern in Plau am See statt.

Laut einer Umfrage im Auftrag von Aeternitas wünscht sich nur noch jeder vierte Bundesbürger ein klassisches Grab.

Am 25. Oktober fand im Maternushaus in Köln ein Kongress statt, der sich ausschließlich und zudem thematisch sehr breit dem Thema Trauer widmete – vor allem der Trauer über den Verlust nahestehender Menschen.

Unwetter haben im August große Schäden an der Beerdigungsstätte Friedwald in Dietzenbach verursacht.

Die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben eine Vereinbarung zum Erhalt von etwa 2.000 Gräbern deportierter Jüdinnen und Juden in Südfrankreich unterzeichnet.

Was ist Trauer? Und wie trauert man heute in Zeiten des sozialen Wandels? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Buch "Autonomie der Trauer. Zur Ambivalenz des sozialen Wandels".

Im Webshop des Wiener Bestattungsmuseums gibt es Turnbeutel und T-Shirts mit dem klangvollen Slogan "Ich turne bis zur Urne".

Auf dem Evergreen Cemetery in New Haven, Vermont gibt es ein ganz besonderes Grab: auf einem kleinen Hügel, eingelassen in einen Betonquader, befindet sich ein Fenster.

Vor mehr als einem Jahr starb der Ulmer Wirt Dieter "Capo" Zauner. Nun wurde eine Kette, die als persönliches Andenken diente, von seinem Grab gestohlen. Freunde und Fans fordern sie zurück.

 

Anlässlich des UNESCO-Welterbetags am 2. Juni 2019 bot das Museum Ulm Sonderführungen und Filmvorstellungen rund um den im Lonetal gefundenen Löwenmenschen an. Die Ausstellung "Tod im Tal des Löwenmenschen – Knochengeschichten aus 100.000 Jahren" kann noch bis zum 24. November 2019 besucht werden.

Vom 10. August bis zum 27. Oktober 2019 stellt das Museum für Sepulkralkultur in Kassel unter dem Titel "Mit dem Linienbus ins Jenseits - Fantastische Särge aus Ghana" außergewöhnliche Sargdesigns aus.

Der niederländische Trauerpädagoge Richard Hattink verkauft Spielsets aus Legosteinen, die sich mit dem Thema Tod und Bestattung beschäftigen.

Bis zum 12. Januar 2020 befasst sich die Ausstellung "Vergehen und Werden - Der Kreislauf des Lebens" im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren mit Auflösungsprozessen und der Frage nach den ältesten Überresten der Welt.

In Heilbronn entdeckten Archäologen einen etwa 4.500 Jahre alten Friedhof mit 22 Gräber aus der Zeit der Schnurkeramik.

An der Universität Passau findet am 5. und 6. Juli eine Tagung zum Wandel der Bestattungs- und Friedhofskultur statt. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis diskutieren gemeinsam gegenwärtige Trends und wollen wissenschaftliche als auch praxisorientierte Perspektiven zusammenbringen.

Der Reuschenberger Bestatter Wilfried Odenthal bietet Flussbestattungen in der Maas an.