Ziegen auf dem Friedhof

Auf dem historischen Friedhof des US-Kongresses in Washington haben Anfang August rund 100 Ziegen – nun ja – ins Gras gebissen. Die Tiere wurden sechs Tage lang zur Unkrautbeseitigung eingesetzt. Sie hatten den Auftrag, Gestrüpp und Pflanzen wegzufressen, die hohe Bäume auf dem Areal schädigen. Laut Friedhofsbetreiber soll so vermieden werden, dass abgestorbene Äste auf die Gräber fallen. Durch den Einsatz der Tiere wolle man die Anwendung von Pestiziden und Herbiziden überflüssig machen, hieß es. Rund 4.000 US-$ hat es gekostet, die Tiere auszuleihen.

Auf dem 1807 eröffneten Kongress-Friedhof gibt es 6.500 Gräber. Rund 200 verstorbene Kongressabgeordnete sind hier bestattet.

(28.8.2013)