Vier Belobigungen für Ziersteine

Von Lehrlingen gefertigte Ziersteine wurden im Bildungszentrum Ingolstadt präsentiert.

Ann-Kristin Hopp erhielt für ihre Arbeit eine Belobigung.

Von Steinmetzlehrlingen der Berufsschulen München und Wunsiedel entworfene Ziersteine wurden am 2. Mai im Bildungszentrum Ingolstadt der Handwerkskammer für München und Oberbayern präsentiert. Die Arbeiten entstanden in der überbetrieblichen Unterweisung für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk in Ingolstadt.

Bei dem vom Landesinnungsverband Bayern ins Leben gerufenen Projekt haben die Lehrlinge im zweiten Lehrjahr die Aufgabe, einen Zierstein selbst zu entwerfen. In der Berufsschule wird dabei am Beispiel des konkreten Gestaltungsentwurfes die schulische Theorie handlungsorientiert vermittelt. In einer Projektmappe dokumentieren die Lehrlinge den Entwurf, den sie später in der überbetrieblichen Unterweisung noch einmal diskutieren und aus dem Stein herausarbeiten. Die Ergebnisse werden am Ende im Bildungszentrum am Brü­ckenkopf ausgestellt. Zur diesjährigen Veranstaltung waren Lehrlinge, Betriebe, Ehrenamtsträger und Berufsschulvertreter eingeladen.

Gute Leistungen
Nach einer kurzen Begrüßung durch Dieter Krause, Leiter des Bildungszentrums, äußerte sich Hans O. Donnert von der Staatlichen Berufsschule Marktredwitz-Wunsiedel zu den gefertigten Steinen. Stephan Claves, Fachlehrer an der Berufsschule München, erläuterte den Nutzen des Projektes aus Sicht der Schule und Alfred Herklotz, Lehrlingswart des LIV Bayern, zollte den Lehrlingen Respekt für die geleis­tete Arbeit und ermunterte sie zu ebenso guten Leistungen bei der bevorstehenden Gesellenprüfung. Danach beschrieben die zwei Lehrlinge Isabelle Ullrich und Sebastian Klieber ihre Erfahrungen bei der Realisierung ihrer Planungsskizzen am Beispiel ihres Steins.

Besonders hervorzuheben sind die Arbeiten von Ann-Kristin Hopp, Tanja Johanna Preuß, Juliaan Scherpenzeel und Patrick Schliesser. Die vier Lehrlinge wurden belobigt und erhielten ein Buchgeschenk.

(14.5.2013)