Symposion im Steinmetzzentrum

Verena Wilke und Fridtjof Harmuthbei der Arbeit.

Lutz Kummetat mit Vorlage und Werkstück

Drei junge Steinmetze beteiligten sich dieses Jahr am Symposion des Steinmetzzentrums in Königlutter, das vom 19. bis  24. August stattfand. Ausgangsmaterial für jeden Teilnehmer war ein großer Sandsteinblock. Daraus entstanden drei Skulpturen zum Thema "Massiv".

Der 24-jährige Fridtjof Harmuth aus Hannover gestaltete einen männlichen Torso, der dem Be­trachter die Faust entgegenstreckt. Die Geste sowie auch die ganze Skultpur sollen die Massivität und Muskulösität des Körpers zeigen. Körperlich wurde es auch bei der Arbeit von Verena Wilke aus Wolfenbüttel. Sie schuf eine korpulente Dame in Stein, die »im Schneidersitz wirke als sei sie unumstößlich", so die Steinmetzin. Einen tieferen Sinn ergab die Skulptur von Lutz Kummetat: "Mein massiver Knoten soll symbolisieren, wie das Steinmetzzentrum und die Steinmetzschule in Königslutter zusammenhalten sollten." Bisher gebe es noch keine Einheit, die aber dringend notwendig sei, erklärt der Lübecker. Die verschiedenen Stränge des Knotens würden dabei für die unterschiedlichen Ausbildungszweige stehen.

Gewonnen haben in diesem Jahr wieder alle Teilnehmer. Olaf Bunger, Leiter des Steinmetzzent­rums, gratulierte zu den Werken und verteilte die Siegprämie. "In diesem Jahr waren die Teilnehmer besonders fleißig und haben beeindruckende Ideen zum Thema umgesetzt", sagte Bunger. Betreut und fachlich angeleitet wurden die Teilnehmer des Symposions von Bildhauer Wolfgang Roßdeutscher.

(11.9.2013)