Symbol für Brückenschlag

Skulptur von Bildhuer Jörg Plickat (Bild: IHK/Grün)

Am 28. August enthüllte Friederike C. Kühn, Präses der IHK zu Lübeck, gemeinsam mit Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer, Kopenhagens Kulturbürgermeisterin Pia Allerslev und dem Bildhauer Jörg Plickat Lübecks neues Wahrzeichen am Lindenplatz. Die 9 t schwere Skulptur aus schwedischem Bohus-Granit in rot und grau ist ein Symbol für den Brückenschlag zwischen den angrenzenden Regionen des Fehmarnbelts und entstand im Rahmen des internationalen Bildhauersymposiums "Sculptors United" während der Fehmarnbelt Days 2012 in Lübeck. Das Natursteinwerk Rechtglaub-Wolf lieferte für das Symposium über 35 t Granit in die Lübecker Innenstadt. Die Fehmarnbelt Days 2012 war die bislang größte Netzwerkveranstaltung der Region, auf der damals mehr als 600 Teilnehmer über die Zukunft der Fehmarnbelt-Region diskutierten.

 "Meine Skulptur stellt eine abstrakte Komposition eines Kreisbogen- und eines kubischen Elements dar - sinnbildlich für die Verbindung von Tunnel und Brücke", beschreibt Plickat sein steinernes Kunstwerk. Gemeinsam mit dem dänischen Künstler Henrik Troelsen und Ian Newbery aus Schweden sägten, meißelten und hämmerten die drei Bildhauer im vergangenen Jahr eine Woche lang auf dem Lübecker Koberg. Das Ergebnis waren drei einzigartige Granit-Skulpturen - alle ein Symbol für den zusammenwachsenden Wirtschafts-, Lebens- und Kulturraum des Fehmarnbelts.

"Kunst und Kultur helfen, das gegenseitige Verständnis zu stärken und Brücken zu bauen", erklärte IHK-Präses Friederike C.  Kühn bei der Enthüllung. Mit der feierlichen Aufstellung  zeige man, „wie fest und vielfältig inzwischen die Verbindungen zwischen Deutschland und Dänemark hier im HanseBelt sind".

Auch Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer zeigte sich über das Kunstwerk erfreut: "Die neu erarbeitete Granitskulptur des Künstlers Jörg Plickat, die als Symbol für intensive und vielfältige zusammenwachsende Kooperation im Ostseeraum steht, wird eine zentrale Wirkung in der Kulturhauptstadt Schleswig-Holsteins entwickeln."

Kopenhagens Kulturbürgermeisterin Pia Allerslev ergänzte: "Eine starke Fehmarnbelt-Region ist eine Bereicherung für alle beteiligten Städte im internationalen Wettbewerb um Investitionen, Fachkräfte und Touristen. Während die Querung über den Fehmarnbelt eine besonders wertvolle Investition für die regionale Zusammenarbeit ist, schafft der kulturelle Austausch mentale Brücken auf dem Weg zu einer gemeinsamen Region. Kopenhagen fühlt sich diesem Ziel verpflichtet."

Die beiden Skulpturen der Bildhauer Henrik Troelsen und Ian Newbery werden vom Natursteinwerk Rechtglaub-Wolf ebenfalls an exponierter Stelle als sichtbare Zeichen in Dänemark und Schweden aufgestellt.

Mehr Infos zum Projekt unter www.ihk-sh.de/sculptorsunited.
Youtube-Video:
http://www.youtube.com/watch?v=06DNUkN387w&feature=c4-overview&list=UUnZ2kbrcHq8cuEs8fNr4lDQ

(4.9.2013)