Steinmetze empfangen Friedhofsverwalter auf der igs

Ulrich Beppler (r.) begrüßt im Namen der Steinmetzinnung Hamburg die Gäste; Fotos: BIV Steinmetze

Patric Manuguera erläutert interessierten Friedhofsverwaltern sein Meisterstück.

Am 20. Juni 2013 besuchte der Arbeitskreis Friedhof im Deutschen Städtetag im Rahmen seiner Jahrestagung die igs in Hamburg. Im Ausstellungsteil "Grabgestaltung und Denkmal" wurde er vom Bundesinnungsverband Deutscher Steinmetze und vom Bund deutscher Friedhofsgärtner empfangen.

Zusammenarbeit zwischen den Gewerken

Die gut 50 Friedhofsverwalter zeigten großes Interesse an der Grabmalvielfalt und den üppigen Grabgestaltungen. In ihrer Begrüßungsrede machten Ulrich Beppler, Geschäftsführer der Steinmetzinnung Hamburg und Sybille Trawinski, Geschäftsführerin des BIV deutlich, wie wichtig eine Zusammenarbeit zwischen den Gewerken und den Verwaltungen ist, wenn es darum geht, die Friedhöfe nachhaltig weiter zu entwickeln. "Keiner kann etwas alleine erreichen, auch wenn leider immer noch allzu oft die Interessen eines Berufsstandes oder der Verwaltung über dem gemeinsamen Ziel stehen, die Friedhöfe so weiterzuentwickeln, dass sie in Zukunft für die Hinterbliebenen der Ort der Trauer sind bzw. wieder werden", sagte Ulrich Beppler zu den Friedhofsverwaltern.

Gemeinsam Ideen und Konzepte entwickeln
Dieser Tenor bestimmte auch die Begrüßungsrede der stellvertretenden Vorsitzenden des Bundes deutscher Friedhofsgärtner, Birgit Ehlers-Ascherfeld. Gemeinsam mit Sybille Trawinski machte sie deutlich, dass dieser gemeinsame Empfang hier in Hamburg auch zeigen soll, dass die Gewerke enger zusammen rücken müssten, um im Sinne der Friedhofsnutzer gemeinsam Ideen und Konzepte zu entwickeln.

Wichtiger Beitrag für überzeugende Friedhofsentwicklung
Im Rahmen der Führung über den Ausstellungsteil, die sich dem Empfang anschloss, begeisterte Patric Manuguera, junger Meister aus dem Betrieb Udo Wintgens in Duisburg, mit den Erläuterungen zu seinem Meisterstück, mit dem er eine Goldmedaille im Wettbewerb gewonnen hatte. Er erläuterte nicht nur handwerkliche Details und seine Liebe zum europäischen Naturstein, sondern beschrieb auch, wie sich der Umgang mit den Kunden im Betrieb Wintgens gestaltet: "Wir arbeiten nicht nur für, sondern mit unseren Kunden. Immer wieder reflektieren wir ihre Wünsche und setzen diese Stück für Stück um. Nur so können wir wirklich individuelle Grabmale gestalten und damit unseren Kunden helfen. So unterstützen wir sie bei ihrer Trauer und Erinnerung ganz konkret."

Das überzeugte sichtlich viele Verwalter, machte Patric Manuguera doch deutlich, welchen hohen Anspruch junge Steinmetze an ihre Arbeit legen und dass es ihnen durchaus darum geht, Qualität auf den Friedhof zu bringen. Sie leisten damit einen ganz wichtigen Beitrag für eine überzeugende Friedhofsentwicklung.

(Erschienen am 08.07.2013)