Neuer Obermeister der Steinmetzinnung Hessen-Mitte

Ein Teil des neuen Vorstands der Innung Hessen-Mitte (v.r.): Christine Niederndorfer, Walter Hess, Gunther Seiffert, Johannes Petry, Stefan Schneider, Peter Ritter und Matthias Bück

Steinmetz- und Steinbildhauermeister Ralf Zimmermann aus Gladenbach wurde am 8. März auf der Jahreshauptversammlung in Obererlenbach zum neuen Obermeister der Steinmetzinnung Hessen-Mitte gewählt. Damit übernimmt er das Amt von Steinmetz- und Steinbildhauermeister Klaus Kasteleiner, der im August 2012 wegen einer beruflichen Neuorientierung ausgeschieden war.
Seitdem wurde die Steinmetzinnung Hessen-Mitte kommissarisch von den beiden Stellvertretern Gunther Seiffert und Peter Ritter vertreten. Nachdem sich 2013 kein neuer Obermeister finden ließ, stellte sich dieses Jahr Ralf Zimmermann zur Wahl und wurde mit einer Gegenstimme und zwei Stimmenthaltungen bestätigt.

Bereits früher aktiv im Verband
Bereits im Jahr 2005 war er als Bezirksobermeister des Lahn-Dill-Kreises im Vorstand vertreten. 2008 zog er sich erst einmal für drei Jahre von der Innungsarbeit zurück, und kandidierte im Jahr 2011 erneut als Bezirksobermeis­ter Lahn-Dill.

Vorstand
Zu seinen Stellvertretern wurden Peter Ritter (Darmstadt/Arheiligen) und Gunther Seiffert (Bad Homburg) gewählt. Den Vorstand komplettieren Christine Niederndorfer (Frankfurt), Stefan Schneider (Offenbach), Johannes Petry (Mittenaar), Matthias Bück und Walter Hess (Seeheim-Jugenheim), Bezirksobermeister Darmstadt. Als Lehrlingswart wurde Lutz Holzberger (Büttelborn) gewählt, der Johannes Petry ablöst.

Informieren und unterstützen
Der neue Vorstand möchte die Mitgliedsbetriebe bei allen künftigen Neuerungen, die auch auf kleinere Handwerksbetriebe zukommen wie beispielsweise das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz, informieren und unterstützen. Durch öffentliche Events wie das Steinmetz-Symposium soll wieder vermehrt auf das Steinmetzhandwerk aufmerksam gemacht werden. Außerdem möchte man über den LIV Hessen wieder vermehrt Schulungen anbieten – insbesondere für Baubetriebe.

Betreuung durch Kreishandwerkerschaft
Im Januar wurde die Geschäftsstelle der Innung Hessen-Mitte, die man sich bis dato mit dem LIV Hessen geteilt hatte, aufgegeben. Beide Institutionen schlossen sich der Kreishandwerkerschaft in Gelnhausen an. Dank der guten Vorarbeit von Sonja Mücke verlief der Umzug problemlos. Mücke wurde von der Kreishandwerkerschaft übernommen und ist weiter An­sprechpartner für die Innung Hessen-Mitte. Gunther Seiffert bedankte sich mit einem Präsent und einem Strauß Blumen für die jahrelange gute Zusam­men­arbeit.

Ein weiterer Dank galt den fleißigen Helfern beim Um­zug. Im Anschluss stellte sich Klaus Zeller, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen/Schlüchtern, und die Kreishandwerkerschaft mit all ihren Leistungen für die Betriebe vor. 

125-jähriges Firmenjubiläum der Firma Marmor Rupp GmbH
Ein weiteres Präsent erhielt Bezirksehrenobermeisterin Silvia Ruths-Rupp im Nachgang zum 125-jährigen Firmenjubiläum der Firma Marmor Rupp GmbH im November 2013. Seiffert lobte noch einmal die jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit von Ruths-Rupp für die Steinmetzinnung Hessen-Mitte und den Landesinnungsverband. Auch Albert Ruths setzte sich jahrelang als Lehrlingswart und Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses für unseren Steinmetznachwuchs ein. Tochter Saskia Ruths war ebenfalls schon ehrenamtlich im Gesellenprüfungsausschuss tätig.

Gastmitgliedschaft im BIV
Landesinnungsmeister Markus Scheler berichtete, dass sich Sybille Trawinski, die neue Geschäftsführerin des Bundesverbands Deutscher Steinmetze, auf der Obermeistertagung im November 2013 vorgestellt und die geplanten und bereits durchgeführten Aktivitäten des BIV präsentiert hatte. Trawinski habe bei allen Anwesenden einen guten Eindruck hinterlassen – man habe gemerkt, dass sich beim BIV etwas bewege. 

Die BIV-Geschäftsführerin habe dem LIV Hessen eine beitragsfreie Mitgliedschaft für ein Jahr angeboten. Nach heftigen Diskussionen der einzelnen Innungen sei sich die Mehrheit der Mitgliedsbetriebe jedoch darüber einig gewesen, dass beide Verbände erst einmal aufeinander zugehen sollten und man danach über eine einjährige kostenfreie Mitgliedschaft nachdenken könne.

(Erschienen am 12.03.2014)