Neue Steinmesse mit positiver Bilanz

Eindrücke von der Messe Medistone

In Bari im süditalienischen Apulien hat vom 15. bis zum 18. Mai eine neue Steinfachmesse stattgefunden. Organisiert wurde die Medistone von CarraraFiere unter der Schirmherrschaft der Region Apulien. Ziel war es, den ausstellenden Unternehmen aus der mittel- und süditalienischen Natur­steinbranche das "Tor nach Nordafrika und zum Balkan" zu öffnen.

Nach Auskunft der Organisatoren wurde auf einer Ausstelllungsfläche von 15.000 m² ein breites Spektrum an Marmor, Granit und Travertin, Einrichtungszubehör, Skulpturen, Grabmalkunst, Maschinen und Anlagen, Schleifmitteln, Werkzeugen und spezialisierten Dienstleistungenpräsentiert. Unternehmen des Abbaubeckens Apricena stellten auf einem Gemeinschaftsstand von 1.500 m² erstmals ihr Markenzeichen "Madrepietra" vor.

Symbolträchtiges Referenzobjekt für die Pietra di Apricena ist die dem mittlerweile heilig gesprochenen Padre Pio geweihte Wallfahrtskriche in San Giovanni Rotondo, die von Stararchitekt Renzo Piano entworfen wurde. Über den Einsatz der Pietra di Apricena in der Architektur und die Eigenschaften des Steinsreferierte Architekt Domenico Potenza in einem der Seminare, die zum Rahmenprogramm gehörten. "Die ganze Kirche des Heiligen Pio ist ein Katalog der Einsatzmöglichleiten der Pietra di Apricena", erklärte er.

Das Rahmenprogramm umfasste außerdem u.a. Ausstellungen zu den Themen "Nachhaltige Gestaltung des städtischen Umfelds" und "Re-CYCLE –Neue Lebenszyklen für Architektur und Infrastrukturen in Stadt und Landschaft" sowie B2B-Begegnungen mit Fachleuten aus Russland, den Golfstaaten und den Mittelmeerländern.

Die Messe stand unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaftsentwick­lung, von ICE (Agentur für Auslandspromotion und Internationalisierung der Unternehmen), der Regionen Apulien und Toskana sowie der Städte Bari, Apricena, Trani, Cursi, Gallipoli, Melpignano und Carrara, des Verbands für Indus­triedesign (ADI), des Italienischen Verbands der Innenarchitekten (AIPI) und des Unternehmerverbands Confindustria Puglia.
Alexandra Becker

(17.6.2013)