Mitglieder aus Bayern tagten in Verona

Hermann Rudolph, LIM in Bayern

Auf Initiative von Hermann Rudolph und Markus Steiniger fand die Mitgliederversammlung des LIV Bayern heuer in Verona statt. Auf dem Programm standen Besuche bei Antolini und Cereser. Die 25 Teilnehmer wurden kulinarisch mit italienischer Küche und kulturell mit einem Besuch von Nabucco in der Arena von Verona verwöhnt.

Bei der Mitgliederversammlung am 29. Juni erinnerte LIM Hermann Rudolph an die Wahlen im Januar 2012, die Verfeinerung der Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle in Frankfurt mit dem Ziel, die Ausgabenbelastung auf der Verwaltungsebene zu reduzieren, und an die noch laufende Zusammenstellung der Geschäftsführungskosten und Beiträge in den einzelnen Innungen. Die Friedhofskultur-Tagung in Ulm, die vom LIV Bayern gemeinsam mit dem LIV Baden-Württemberg vorbereitet worden war, bewertete er wegen der zu geringen Anzahl der Friedhofsträger als nur bedingt erfolgreich. Dafür seien die Kosten für den LIV vergleichsweise gering ausgefallen.

Für das anstehende Forum Friedhof am 12. November in Regensburg werde der LIV in Zusammenarbeit mit der Innung Regensburg ein interessantes Programm ausarbeiten. Alle Innungen seien aufgefordert, so bald wie möglich Mailadressen von kirchlichen und kommunalen Ansprechpartnern zu sammeln und dem LIV zur Verfügung zu stellen. Noch im Oktober würden die Broschüren für Bürger und Friedhofsträger veröffentlicht, die in insgesamt fünf Arbeitssitzungen vom Arbeitskreis für Friedhofsentwicklung in Bayern in Zusammenarbeit mit allen am Friedhof tätigen Gewerke unter Federführung der Landesanstalt für Gartenbau und Landespflege in Weihenstephan ausgearbeitet wurden. Darin seien alle Informationen enthalten, die es der jeweiligen Zielgruppe erleichtern sollen, die nötigen Entscheidungen im Sinne des Erhalts der Friedhofskultur treffen zu können. Der LIV werde sich voraussichtlich an den Druckkosten beteiligen, um eine entsprechende Anzahl der Broschüren an seine Mitglieder zu erhalten.

Lehrlingskampagne
Bereits begonnen hat laut Rudolph die Lehrlingskampagne mit einem Filmprojekt, das bis Ende des Jahres fertig gestellt sein soll, mit dem Ziel, in sozialen Netzwerken um Lehrlinge zu werben. Die Aktion Young Generation auf der Internationalen Handwerksmesse in München sei zwar wieder gut besetzt gewesen. Dennoch ist es aus Sicht von Rudolph zunehmend schwieriger, junge Leute dafür zu begeistern, auch weil die Schulen den Stand nur am Vormittag besuchten.

Angesichts von Änderungsvorschlägen zum Bestattungsgesetz appellierte der bayerische LIM an die Mitglieder, Einfluss auf politische Entscheidungsträger zu nehmen, damit es beim Bestattungszwang für Urnen auf Friedhöfen bleibe. Ein Positionspapier könne im internen Bereich auf der BIV-Webseite abgerufen werden. Nach langer Vorbereitungszeit habe der LIV in diesem Frühjahr endlich eine Broschüre zum Thema Kinderarbeit aufgelegt und an die Innungen verschickt. Beim Ausbau der Schule in Wunsiedel zum Europäischen Kompetenz-Zentrum für Naturstein seien die Planungen weit gediehen. Der Startschuss für die Baumaßnahmen erfolge in Kürze.

Rudolph dankte dem ehemaligen Geschäftsführer des BIV, Josef Reichart, für die geleistete Arbeit. Er sei der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen. Dessen Nachfolgerin Sybille Trawinski bescheinigte Rudolph erste Erfolge bei der Vorbereitung der Messe in Nürnberg. Bei der Vorstellung der BIV-Jahresrechnung 2012 bilanzierte Josef Reichart ein positives Ergebnis von rund 26000 €. Für das Geschäftsjahr 2013 sei mit einem Überschuss von rund 13000 € zu rechnen. Der Haushaltsplan wurde von der Versammlung ohne Enthaltung einstimmig beschlossen.

(14.8.2013)