Lutz-Denkmal für Pfaffenhofen

Das Denkmal aus Dietfurter Kalkstein wurde vom Steinmetzbetrieb Andreas Zielgmaier gestiftet und erinnert in Pfaffenhofen an den Schriftsteller

Ein Bronze-Porträt des Schriftstellers Joseph Maria Lutz, der Anfang der von ihm verfassten Bayernhymne, ein Relief mit der Kartenspielszene aus dem von ihm geschriebenen Theaterstück "Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies" und sein Gedicht "Dahoam" – das alles zeigt ein Denkmal aus Dietfurter Kalkstein, das der Steinmetzbetrieb Andreas Zieglmaier aus Gaimersheim der Stadt Pfaffenhofen geschenkt hat.

Lutz wurde vor 120 Jahren in Pfaffenhofen geboren. Der Steinmetzbetrieb Zieglmaier hat vor einiger Zeit einen Filialbetrieb in Pfaffenhofen eröffnet und das 1,80 m hohe Denkmal den Bürgerinnen und Bürgern quasi als "Einstand" geschenkt. Das Lutz-Porträt und die Bronzeplatte mit der Hymne wurden von der mit der Familie Zieglmaier befreundeten Künstlerin Dagmar Veit aus Gaimersheim entworfen und modelliert. Gegossen und gestiftet wurden die Bronzeelemente von der Bronzegießerei Manfred Koenen aus Kleve. Das Relief fertigte Helmut Raum aus Painten, der schon seit über 25 Jahren für und mit Zieglmaier arbeitet.

Enthüllt wurde das Denkmal am 21. Juli an seinem Standort vor dem alten Schulhaus in Pfaffenhofen, das nach Joseph Maria Lutz benannt ist. Über die Arbeit des Steinmetzbetriebs Zieglmaier und das Steinmetzhandwerk konnten sich die Pfaffenhofener während der "Tage der offenen Werkstatt" ein Bild machen, die von einer kleinen Kunstausstellung begleitet wurden.

(23.9.2013)