Höhenabtastung und Dosiersystem für Wasserstrahlschneider

Abrasivdosiersystem von stm

Beim Wasserstrahlschneiden mit Abrasiv ist es wichtig, dass die Düse einen optimalen Abstand zum Werkstück hat, damit die Schnittqualität stimmt und die Düse nicht beschädigt oder der Schlauch für die Abrasivzufuhr abgeklemmt wird. STM setzt deshalb serienmäßig auf eine sensorgesteuerte Höhenabtastung mit integriertem Kollisionsschutz. Sie kontrolliert automatisch den Abstand zwischen Schneidkopf und Materialoberfläche. Je nach Bedarf erfolgt dies einmalig, in Intervallen von 1 bis 999 Sekunden oder kontinuierlich bis zu einer Höhe von 200 mm. Die gewünschte Position des Schneidkopfes zum Werkstück kann nicht nur pro Auftrag, sondern pro Schnittlinie individuell eingestellt werden. Der pneumatische QuickUp-Zwischenhub schützt den Fokus zwischen den einzelnen Schnitten durch schnelles Anheben um 50 mm. Dadurch können unterschiedliche Schneidaufträge über das Steuerpult programmiert und ohne lästige Unterbrechung automatisch ausgeführt werden. Ausfallsicherheit ist ebenso gewährleistet wie ein reproduzierbares Schnittergebnis.

Kosten und Zeit einsparen lässt sich laut STM durch ein neu entwickeltes Abrasivdosiersystem, mit dem eine stufenlose Mengendosierung von 0 – 1000 g/min möglich ist. Diese wird vollautomatisch über die Schneidsoftware gesteuert. Der Abrasivdosierkopf besteht aus einer kompakten, verschleißfesten Einheit. Der Trichter unter der Dosiereinheit kann bei Wasserrückstau durch einen einfachen Schiebemechanismus entnommen werden, um verklumpten Abrasivsand zu entfernen. Damit sich im Dosierbehälter kein Druck aufbauen kann, ist die obere Abdeckplatte mit einem Entlüftungsprofil versehen.

Über seine Höhenabtastung und sein Abrasivdosiersystem informierte STM Anfang des Jahres bei einem Neujahrs-Symposium. Interessenten können die Leistungsfähigkeit beider Komponenten unverbindlich im neuen Testzentrum am Sitz von STM im österreichischen Eben oder im Vorführzentrum bei Maximator JET in Schweinfurt kennen lernen. Sie erhalten auf Wunsch einen kostenlosen Systemvorschlag inklusive Kosten-Nutzenanalyse und können eigene Werkstücke kostenlos testschneiden. Wer tiefer in die Materie einsteigen will, kann ab dem 2. Quartal 2014 an den neuen "Hands on"-Workshops im STM-Werk teilnehmen, bei denen alle anwendungstechnischen und betriebswirtschaftlichen Kniffe an der Maschine vermittelt werden.

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(16.3.2014)