Grabskulpturenausstellung "Endlich leben"

Grabzeichen, gestaltet von Jörg Bollin

Am 14. Juni wird die Ausstellung "Endlich leben – Grabzeichen aus dem Schaffen von Jörg Bollin" im Museum für Sepulkralkultur in Kassel eröffnet. Los geht es um 20 Uhr mit einer Klangperformance vom Kassler Klangkünstler Olaf Pyras. Die Veranstaltung ist öffentlich. Die acht Arbeiten des Freiburger Steinbildhauers sind noch bis 15. Ok­tober zu sehen.

Auf Empfang geeichte Stelen
"Wenn Jörg Bollin Grabmale schafft, dann entstehen keine memorial versteinerten Gedenkklötze, sondern – wie er es selbst ausdrückt – Antennen. Deshalb folgen seine Grabzeichen nahezu ausschließlich der schlanken Form der Stele, die er jedoch so variantenreich gestaltet, dass er jeden Gleichklang seiner Zeichen meidet. Seine Stelen sind auf Empfang geeicht und geben die Signale an uns weiter – hier im Leben, nicht im Jenseits", heißt es in der Ausstellungesankündigung des Museums.

Kontakt:
Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25-27
34117 Kassel
Tel.: 0561/918930
info@sepulkralmuseum.de
www.sepulkralmuseum.de

(Erschienen am 10.06.2013)