Europapreis für "Steine ohne Grenzen"

Europapreis "Blauer Bär" 2018: Der "Sonderbär" ging an den Verein "Steine ohne Grenzen".

Europapreis "Blauer Bär" 2018: Der "Sonderbär" ging an den Verein "Steine ohne Grenzen". (Foto: Steine ohne Grenzen)

Mit dem Europapreis "Blauer Bär" ehrt das Land Berlin gemeinsam mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland Berlinerinnen und Berliner, die sich unentgeltlich und in Freiwilligenarbeit für die europäische Idee und die Stärkung der europäischen Werte engagieren. Am 9. Mai verliehen die Auslober einen großen "Blauen Bär", zwei kleine "Blaue Bären" sowie, aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres 2018, einen "Sonderbär für beispielhaftes Engagement zur Sichtbarmachung und Bewahrung europäischen Kulturerbes". Letzteren erhielt der Verein "Steine ohne Grenzen", der mit seiner Skulpturenstraße "Orte des Friedens und der Völkerverbindung" schafft.
Der Verein bedankt sich bei allen Helfern und Unterstützern. "Dieser Preis gibt uns den Schwung, den wir brauchen, um die nächsten Schritte zu gehen", so der Verein. Mittlerweile entstanden auf zwölf Symposien Arbeiten, die Teil der Europäischen Skulpturenstraße sind. Zudem hat der Verein bereits zahlreiche Workshops und Projekte veranstaltet. Momentan arbeiten Mitglieder zusammen mit Interessierten jeden Samstag ab 11 Uhr an einem Denkmal für Otto Freundlich. Dieses Projekt trägt den Titel "Sei-ein-Teil-am-Denkmal_be-part-of-our-monument".

(Veröffentlicht am 11.05.2018)

Autor/in: Savannah Blank