Engagement für Umwelt- und Artenschutz

SGD Nord-Präsident Dr. Ulrich Kleemann und MAYKO-Geschäftsführer Johannes Netz bei der Unterzeichnung der Rahmenbedingungen

Die MAYKO Natursteinwerke GmbH & Cie. KG hat am 26. August als erstes Unternehmen die sog. Rahmenvereinbarung über den Schutz von FFH-Arten und geschützten Vogelarten bei der Rohstoffgewinnung unterzeichnet. Damit verpflichtet sich das Unternehmen mit Sitz in Mayen, Belange des Natur- und Artenschutzes bereits bei der Planung sowie im laufenden Gewinnungsbetrieb zu beachten und Maßnahmen für die Erhaltung geschützter Arten umzusetzen.

In den Basaltlava-Brüchen von MAYKO sind unter anderem Uhus, Heidelärchen, Neuntöter, Steinschmätzer und verschiedene Fledermausarten zu Hause. Die Gewinnungsplanung des Unternehmens ist naturschutzfachlich so ausgelegt, dass der Erhalt und der Schutz dieser Tiere sichergestellt sind. Im Rahmen eines fortlaufenden Monitorings wird dies überprüft.

Auf die Rahmenbedingungen zum Umwelt- und Artenschutz hatten sich der damalige WirtschaftsVerband Baustoffe - Naturstein (WBN) und das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten (MULEWF) im November 2010 geeinigt. Vor dem Vertragsabschluss mit MAYKO wurden mit den zuständigen Naturschutzbehörden verschiedene Maßnahmen hinsichtlich Gewinnung und Schutzmaß abgestimmt. Die Vereinbahrung wurde im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung von Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord), sowie MAYKO-Geschäftsführer Johannes Netz unterzeichnet.

(7.10.2013)