"Du fehlst mir ..."

Cover und Inhaltsseiten aus "Du fehlst mir ..."

„Erst fand ich das anonyme Rasenfeld praktisch, aber dann wurde mir klar, dass ich da noch nicht mal eine Blume niederlegen kann.« Sätze wie dieser zeigen ein Problem auf: Nicht selten bereuen Hinterbliebene die Entscheidung, einen Angehörigen namenlos beerdigt zu haben. Dass sie sich nach einem persönlichen Bezugspunkt sehnen würden, hatten sie nicht erwartet. Hilflos laufen sie über das anonyme Feld, das nicht recht als Ort der Trauer taugt, weil man nicht weiß, wo genau der jeweilige Verstorbene liegt.

„Die Vielfalt heute möglicher Beisetzungsformen stellt die Angehörigen eines Verstorbenen bei der Wahl von Bestattungs- und Grabart vor große Herausforderungen,“ heißt es im Vorwort der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal, „Entscheidungen müssen oft in kürzester Zeit gefällt werden und sind nicht immer in ihren Konsequenzen durchdacht.“ 

Diese Problematik hat auch die Kunstgießerei Strassacker über Jahre beobachtet und dokumentiert. Daraus entstanden diverse Aktionen und u. a. dieses Büchlein in Zusammenarbeit mit zahlreichen Fachleuten. 

Der Leitfaden für Hinterbliebene wirbt nicht für bestimmte Formen der Abschiednahme und Bestattung, sondern weist lediglich darauf hin, dass es sich im Umgang mit den letzten Dingen lohnt, sich fachkundig beraten zu lassen. 

Weitere Informationen zu „Du fehlst mir …“ finden Sie hier in einem Naturstein-Artikel, der die offizielle Buch-Vorstellung sowie die Entstehung beschreibt. 

(9.03.2020/ck)
Das Büchlein können Sie zum Preis von € 5,50 inkl. Versandkosten hier bestellen. Es ist auch in den Sprachen Englisch, Schwedisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch und Dänisch erhältlich.