Dienstältester Landesinnungsmeister feierte 65. Geburtstag

Bernhard Anlauff (r.) feierte 65. Geburtstag. Naturstein-Redakteur Harald Lachmann (l.) gehörte zu den Gratulanten (Foto: Lars Reßler Fotografie).

Bernhard Anlauff aus dem brandenburgischen Elsterwerda ist der dienstälteste Landesinnungsmeister des Deutschen Steinmetzhandwerks. Am 14. August wurde er 65 Jahre alt und empfing in der gläsernen Ausstellung seines Betriebs über hundert Gäste, darunter Geschäftspartner, Kunden, Mitstreiter und Freunde aus Nah und Fern. Auch Naturstein gehörte zu den Gratulanten. Die Glückwünsche der brandenburgischen Steinmetzen überbrachten der stellvertretende Landesinnungsmeister Horst Reigber und der Obermeister der Innung Frankfurt/Oder, Ragnar Thieme.

Als Bernhard Anlauff 1990 das Amt des LIM in Brandenburg übernahm, agierte noch Hugo Uhl in der Bundesgeschäftsstelle in Frankfurt/Main. Somit übt er seine ehrenamtliche Verbandstätigkeit bereits unter dem vierten  Bundesinnungsmeister aus. Und vorerst denkt er auch noch nicht daran, wirklich kürzer zu treten – wohl auch, weil er sich körperlich fit hält. Jeden Morgen schwimmt er mit einer Frau Elvira eine Runde im See, abends joggt er auch noch, wenn die Zeit reicht.

Seine ANLAUFF Naturstein GmbH, die 1998 von Bad Liebenwerda in einen Neubau nach Elsterwerda umgezogen war, führt er bereits seit 1975. Nächstes Jahr feierte er also auch hier ein 40-jähriges Jubiläum. Gegründet worden war das Familienunternehmen 1947 von seinem Vater Otto Anlauff.  Seine Mannschaft hat Bernhard Anlauff durchweg selbst ausgebildet. Schon in der DDR, als dem Handwerk die Lehrlinge noch anhand strenger Bilanzen zugeteilt wurden, brachte er drei junge Steinmetzen erfolgreich zum Abschluss. Nach der Wende gingen rund drei Dutzend Lehrlinge durch seine Schule. Auch die Firmennachfolge ist familienintern bereits geregelt. Aber so lange ihn die nächste Generation noch gern dabei haben wolle, bleibe er mit Rat und Tat im Boot, versichert er zur Geburtstagsfeier unter viel Beifall aller Anwesenden.

(26.8.2014)

Autor/in: Harald Lachmann