Der Grabmal-TED ist entschieden

1. Platz beim Grabmal-TED: "Haus – ganz oben" von Bernd Foerster

Platz 2: "Geborgenheit" von Karl Winfried Vogel

Platz 3: "Verlässlichkeit" von Bernd Foerster

Der Grabmal-TED ist entschieden. Sechs Monate lang haben Internet-Nutzer per Online-Voting die beliebtesten Grabmale ermittelt. Ganz vorne in der Gunst der Verbraucher lagen Arbeiten von Gestaltern, die auf Materialkombinationen gesetzt haben. Die Siegerehrung findet am 4. September in Köln statt. 

Bereits zum achten Mal haben die Verbraucherinitiative Aeternitas und Naturstein über die beliebtesten Grabmale abstimmen lassen. Von April bis 20. August konnte die Internetgemeinde unter www.grabmal-ted.de für ihre Favoriten voten. Zur Auswahl standen 31 Arbeiten von 19 Gestaltern. Ökologische Aspekte waren diesmal ein wichtiges Kriterium. Anders als in den Vorjahren durften nur aus in Deutschland gewonnenen Natursteinen gefertigte Grabmale an der Aktion teilnehmen. Das soll für Nachhaltigkeitsfaktoren wie kurze Transportwege sensibilisieren, die Vielfalt an heimischen Steinen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und letztendlich auch die regionale Identität der Friedhöfe stärken.

Die Resonanz auf die "Grabmalmeisterschaft" war wieder groß. Rund 50.000 Internetnutzer haben während der Abstimmungsphase die TED-Webseite besucht. Damit hat sich die Aktion wieder als attraktive Plattform erwiesen, um für Grabmale und Friedhöfe im Allgemeinen zu werben.

Die Gewinner
Auf das Siegertreppchen haben es diesmal Grabmale geschafft, die aus verschiedenen Materialien gefertigt wurden. Am erfolgreichsten schnitt der  Gestalter Bernd Foerster aus Homberg/Efze in Hessen ab. Seine aus Stahl und der Steinvariante Brannenburger Nagelfluh bestehende Arbeit "Haus – ganz oben" bekam die meisten Stimmen und schaffte es auf Platz 1. Mit einem weiteren Beitrag mit dem Titel "Verlässlichkeit", eine Kombination aus Stahl und Eichenholz, sicherte sich Foerster außerdem den dritten Platz. Seine beiden Grabzeichen bezeichnet Foerster als "dieSignmale", die schon zu Lebzeiten auch als Skulpturen oder Designobjekte genutzt werden können.

Der Zweitplatzierte Karl Winfried Vogel war mit einem Metallgrabmal ("Geborgenheit") erfolgreich, bei dem das klassische Material Stein nur am Sockel zum Einsatz kam. Als Ausgangsmaterial diente ein alter, korrodierter Stahlträger mit vernarbter Oberfläche und Gebrauchsspuren.

Die TED-Sieger werden auf dem Friedhofsgipfel geehrt, den Aeternitas am 4. September zum zweiten Mal auf dem Melatenfriedhof in Köln veranstaltet. Die am TED beteiligten Arbeiten werden anschließend im Grabmal-Katalog von Aeternitas unter www.gute-grabmale.de gezeigt.

(22.8.2013)