China und seine Steine kennenlernen

Steinwerbung auf Chinesisch während der Fachmesse Xiamen Stone Fair 2016 Foto: R. Stadler

Wollten Sie schon immer einmal nach China reisen? Und gleichzeitig einen Einblick in die dortige Steinbranche gewinnen? Eine von "Naturstein" mitorganisierte Fachexkursion ins Steinzentrum Xiamen bietet eine gute Gelegenheit dazu.

Man mag von China halten was man will – eine in vielerlei Hinsicht höchst faszinierende Welt ist das "Reich der Mitte" aber ohne jeden Zweifel. Für Natursteinprofis lohnt sich die Reise nicht nur aus touristischen, sondern auch aus fachlichen Gründen. Laut glaubwürdigen (italienischen) Statistiken produziert China heute mehr als einen Viertel des gesamten weltweiten Natursteinbedarfs. Zwar scheinen die "goldenen Zeiten" des ungebrochenen quantitativen Wachstums inzwischen vorbei – zum Glück, ist man geneigt zu
sagen. Dadurch erhalten aber auch in China Werte wie Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit einen wachsenden Stellenwert. Dass in dieser Hinsicht noch ein großer Aufhol bedarf besteht, ist unbestritten. Wichtigster Steinhandelsplatz Zentrum der chinesischen Natursteinindustrie ist die Region rund um die 2-Millionen-Stadt Xiamen in der Provinz Fujian. Hier, etwa auf halber Distanz zwischen Hongkong und Shanghai an der chinesischen Ostküste, werden ca. 60 % der Natursteinproduktion verarbeitet und gehandelt. Seit 2001 ist Xiamen Schauplatz der größten Natursteinfachmesse der Welt. Sie findet jähr lich vom 6. bis 9. März statt. An der diesjährigen Messe beteiligten sich über 2.000 Aussteller. Gezählt wurden 148.600 Messeeintritte, davon 28.700 von nicht chinesischen aus aller Welt (siehe Bericht in Naturstein 5/2016, S. 42).

Maßgeschneidert reisen
Jeweils zur Xiamen Stone Fair organisiert der Autor dieses Beitrags gemeinsam mit der Fachzeitschrift "Naturstein" und den Messeorganisatoren eine Fachexkursion in das Steinproduktionsgebiet Xiamen. Die nächste Reise findet vom 28. Februar bis 10. März 2017 statt und kann für einen begleiteten zusätzlichen touristischen Aufenthalt in Peking und Xian um vier Tage verlängert werden.

• Die Kurzvariante (28. Februar bis 10. März) führt ab Frankfurt, München oder Zürich via Hongkong (3 Übernachtungen) nach Xiamen (4 Übernachtungen), danach über Shanghai (2 Übernachtungen) zurück an den Ausgangsort. Auf dem Programm stehen begleitete Sightseeing-Touren in Hongkong, Macao, Xiamen und Shanghai, Besichtigungen von Steinbrüchen und Steinwerken in der Provinz Fujian sowie ein  mindestens zweitägiger Besuch der Fachmesse Xiamen Stone Fair.

• Die Langvariante (28. Februar bis 14. März) schließt ab dem 10. März an die Kurzvariante an und führt von Shanghai aus über Xian (Besichtigung der berühmten Terrakotta-Armee) und Peking (u.a. Große Mauer und Verbotene Stadt) zurück nach Europa.

• Möglich ist auch eine individuelle An- und Rückreise mit Treffpunkt in Xiamen und Teilnahme nur an den
Fachexkur sionen und der Messe.

Reisekosten
Kurzvariante: Flüge, Übernachtungen mit Frühstück in 4-Sterne-Hotels, begleitete Fachexkursionen und Sightseeing-Touren: ca. 2.900 € im Zweibettzimmer; Einbettzimmer-Zuschlag: ca. 60 €/Person/Nacht.
Langvariante: Zuschlag ca. 900 € im Zweibettzimmer, 1.200 € im Einbettzimmer.
Weitere Varianten: auf Anfrage.

Programm- und Preisänderungen bleiben bis vor der endgültigen Buchung vorbehalten. Max. Teilnehmerzahl: 15 Personen.
Nähere Auskünfte erteilt Reiseleiter Robert
Stadler, Zürich, robert.stadler@vtxmail.ch
oder Fax +41 444 800345. Unverbindliche
Achtung: Kontaktaufnahme bis spätestens 11. November 2016!

(22.8.2016)

Autor/in: Robert Stadler