Bestattungsmesse BEFA erzielt Besucherrekord

Einen Besucherrekord erzielte in diesem Jahr die BEFA (Bild: BEFA mbH)

Auf der BEFA war in diesem Jahr mehr los als jemals zuvor. 12.540 Besucher zählten die Organisatoren der weltgrößten Bestattungsfachausstellung, die vom 29. – 31. Mai zum 14. Mal in Düsseldorf stattfand. 264 Aussteller sowie Vertreter internationaler Gremien präsentierten auf 20.500 Quadratmetern Trends und Produkte in der Bestattungsbranche. Im Mittelpunkt standen neben klassischen Angeboten der Zulieferer Innovationen, die dem individuellen Abschied und der persönlichen Trauer Ausdruck verleihen.

QR-Codes und selbstpflegendes Grab
Zu den Neuheiten, die auf der Messe präsentiert wurden, gehörte ein selbstpflegendes Grab, das eine angemessene Grabpflege ermöglichen soll, auch wenn Familienmitglieder weit voneinander entfernt wohnen. Das aus Aluminiumprofilen hergestellte Grab mit dem Titel "Ewig Nah" verfügt über einen integrierten Wassertank und ist mit einem über Sensoren gesteuerten Bewässerungssystem ausgestattet. Die Anlage kann mit einer Grabfotokamera nachgerüstet werden, so dass man online den Zustand des Grabes überprüfen kann. Großes Interesse fanden auch Systeme, die über einen QR-Code am Grab Zugriff auf Trauerseiten im Internet ermöglichen. Zu den Ausstellern gehörte auch der aus dem IGN e.V. hervorgegangene neu gegründete Verband VDNV (Verband Deutscher Naturstein Verarbeiter), der auf einem rund 300 qm großen Gemeimschaftsstand mit vier Ausstellern vertreten war.

Auch das Thema Umweltfreundlichkeit kam auf der BEFA nicht zu kurz: Die Besucher konnten sich über neuartige Sarg- und Urnenmaterialien wie biologisch abbaubare Kunststoffe oder auch Filz und Weidengeflechte  informieren. Auch bei der traditionellen Sterbewäsche waren Naturstoffe wie Leinen oder Baumwolle gefragt.

Zu den Messehighlights gehörten verschiedene Kunstausstellungen, die sich mit dem Thema „Tod in der Karikatur“ auseinandersetzten. Einen „bunten“ Eindruck der Trauerkultur in Afrika vermittelte die Ausstellung von Särgen aus Ghana. Großen Anklang fanden auch die Vorträge und Diskussionsrunden im BEFA-Forum, die bestattungskulturelle Fragen beleuchteten, aber auch verschiedene Akteure der Branche zu Wort kommen ließen.

Einen ausführlicher Bericht über die Messe erscheint in der kommenden Naturstein-Ausgabe. Die nächste BEFA findet 2018 statt.

Kontakt: www.befa2014.de

(4.6.2014)