Aus Sicht der Weltreligionen

Eigentlich als (Schul-)Buch für Jugendliche gedacht, ist "Was Weltreligionen zu Alltagsthemen sagen" auch eine gute Lektüre für Grabmalschaffende und Verantwortliche für Friedhofs- und Bestattungskultur. Autor Michael Kenee schreibt darin über Fragen, Probleme, Lebenshaltungen, Werte, Politik und Zeitgeschehen aus Sicht von Christen, Juden und Muslimen. Gegliedert ist das Buch nach Themen unserer Zeit: Partnerschaft, Zusammenleben der Kulturen, Gewalt und Tod. Die Leser erhalten nicht nur Orientierungshilfen, um zu gesellschaftlichen Fragen Position zu beziehen, sondern lernen auch durch alltagsnahen Fragestellungen religiöse Grundpositionen kennen: Wie denken Christen, Juden und Muslime über Selbstmord, Homosexualität und Abtreibung? Welche Bedeutung hat der Tod, Glaube und Leid, das Leben nach dem Tod? Welche Haltung nehmen die Religionen bei Themen wie Gerechtigkeit, Vergebung und Todesstrafe, Religion und Krieg, Armut und Reichtum ein? Viele Abbildungen und Zitate veranschaulichen das religiöse Leben und die gesellschaftliche Realität. Ursprünglich für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren konzipiert, vermag das Buch auch Erwachsenen, die beruflich mit existentiellen Fragen im religiösen Kontext konfrontiert sind, wichtige Impulse und Hilfestellungen zu geben.

Michael Keene
"Was Weltreligionen zu Alltagsthemen sagen - Aktuelle Probleme aus der Sicht von Christen, Juden und Muslimen"
2. überarbeitete Neuauflage 2013, 188 Seiten
24,99 €

(Veröffentlicht am 21.03.2018)