4 Steinbrüche mit Tauchmöglichkeit

(Fotos: Screenshots youtube)

Was passiert mit Steinbrüchen, die nicht mehr genutzt werden? Zumindest manche von ihnen werden für Freizeitaktivitäten aufbereitet. Unsere vier Beispiele zeigen, in welchen Steinbrüchen in Sachsen Tauchen möglich ist.

 

 

 

#1 - Steinbruch Hasenbruch

Etwa 25 m tief ist der Steinbruchkessel in Röcknitz. Steilwände und Geröllfelder bieten neben Bäumen im Wasser einen interessanten Anblick. Darüber hinaus sind auch Loren, Treppen und Schienen zu sehen, wie es sich für einen Steinbruch gehört. Vom Pächter ausgesetzte Fische wie Hechte und Störe sowie eine etwa 10 m tiefe Höhle sind weitere Highlights. Der Steinbruch ist Privatgelände, Tauchen kostet mit Anmeldung pro Tag 7,50 Euro. Weitere Informationen finden Sie hier.
Wenn Sie schon jetzt Lust auf einen kleinen Tauchgang haben, bieten dieses und dieses Video einen ersten Eindruck.

#2 - Steinbruch Horka

Der Tauchsee in Horka/Kamenz ist etwa 32,6 m tief. Neben Krebsen und Barschen erwarten Sie hier vor allem Pflanzen im Wasser. Aber halt – unter Wasser gibt es noch so einiges mehr zu entdecken. Neben versenkten Figuren, Zigarettenautomaten und dem alten Pumpenhäuschen lauern die sogenannten "Horka Haie" in 17 m Tiefe. Dabei handelt es sich mannsgroße, künstliche Haie. Die Tauchgenehmigung kostet hier 8 Euro.
Einen Vorgeschmack auf den Tauchsee bekommen Sie hier, weitere Informationen hier.

#3 - Steinbruch Ammelshain

Im "Großen Ammelshainer", dessen Höchsttiefe bei 29 m liegt, befinden sich neben den typischen Steinbruchgerätschaften ein Motorboot und PKW-Wracks unter Wasser. Zwischen vielen Fischen und Pflanzen kann man aber auch die Apnoe-Strecke und den Höhlentaucher-Übungsparcours nutzen. Die Tauchgenehmigung für einen Tag kostet 5 Euro.
Einen ersten Eindruck erhalten Sie hier, weiterführende Informationen hier.

#4 - Steinbruch Gützer Berg

In den 60er-Jahren wurde hier noch Porphyr abgebaut, mittlerweile ist der Steinbruch bei Landsberg (Halle/Saale) allerdings ein beliebtes Ausflugsziel für Taucher. Mit einer Höchsttiefe von 16 m zeigt er neben dem alten Sprengbunker, einem Pumpenhäuschen und alten Rohrleitungen vor allem eine vielfältige Flora und Fauna. Zwischen Fischen tummeln sich hier auch Muscheln und Wasserfrösche. Die Taucherlaubnis kostet hier 5 Euro.
Einen ersten Eindruck erhalten Sie hier und hier. Lesen Sie mehr zum Steinbruch Gütze Berg hier.

(Veröffentlicht am 1.9.2014)

Autorin: Christine Kulgart