Nischenprodukt findet Markt

Statue mit fehlendem Finger ...
(Foto: Kunsthistorisches Museum, Wien)

Die Invicon chemical solutions GmbH mit Sitz in Lustenau entwickelt und produziert hochwertige härtbare Verbundwerkstoffe für Naturstein, Keramik und Metall. Die Ausgangsbasis dafür bilden Materialien aus der Medizintechnik, LED Lichttechnologie und moderne Haftsysteme. Das Kleinunternehmen ist auf Wachs­tumskurs. So hat Invicon im ersten Jahr 2004 einen Umsatz von 270.000 € verzeichnet und konnte diesen sukzessive auf 1 Mio. € im Geschäftsjahr 2009 erhöhen. Starthilfe erhielt das Startup-Unternehmen ehemals von der Incubator Kapitalbeteiligung GmbH, an der auch der österreichische Eigenkapitalfinanzierer Hypo Equity beteiligt ist. Im März 2010 haben die Invicon-Gründer die Anteile von Incubator mit 40 % zurückgekauft.

Ihren Erfolg führen die Invicon-Gründer Peter Bubendorfer und Gerhard Zanghellini insbesondere auf ihre Produktneuheit, das Reparatursystem "StoneLux", zurück. "Damit konnten wir das weltweit erste integrierte Gesamtsystem für die hochwertige Instandsetzung aller polierfähigen Natur- und Kunststeine im Innen- und Außenbereich anbieten. Die große Nachfrage hat uns selbst überrascht, offenbar hatten wir eine Marktlücke entdeckt", sagt Bubendorfer. Heute zählt Invicon mehr als 4.000 Anwender aus der Schweiz, Deutschland und den USA zu seinen Kunden, darunter der weltweit größte Kunststeinhersteller Cosentino aus Spanien. "Aber auch das Kunsthistorische Museum in Wien, die Bank of Greece sowie renommierte Hotels in Hamburg, Berlin, St. Moritz oder Bangkok nutzen unsere Systemlösungen", so Bubendorfer.

Vielversprechend entwickeln sich laut Firma auch die Produktneuheiten. Neben Uhren- und Schmuck-Komponenten aus "Hybridkeramik" hat das Unternehmen "StoneLux Tile" – laut Bubendorfer das erste System für eine optisch hochwertige Reparatur von Schäden an Fliesen und Platten – entwickelt.
forcieren.


Kontakt:
Invicon chemical solutions GmbH
info@invicon.at
www.invicon.at

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