Trauergarten für Schwelm

- TRAUERGARTEN®-Gräber mit dem ökoKONZEPTgrabmal B247 auf dem städtischen Friedhof in Schwelm-Oehde; im Hintergrund der direkte Konkurrent: die Urnennischenwand

- Das ökoKONZEPTgrabmal D771, das derzeit als Typ A für 676 € angeboten wird.
Der städtische Friedhof in Schwelm-Oehde hat sein Gemeinschaftsgrabangebot um pflegefreie TRAUERGARTEN®-Gräber mit ökoKONZEPTgrabmalen des Grabmalgestalters Bernd Foerster erweitert. Foersters Konzept setzte sich in einer Ausschreibung der Technischen Betriebe Schwelm durch, in der Lösungen gesucht wurden, "die sich an den Bedürfnissen und Empfindungen der Friedhofsnutzer orientieren und die Entwicklung der Bestattungskultur berücksichtigen."
Bereits vier Monate nach Bestattungsbeginn im April erreichten die neuen Gräber für Erd- und Urnenbeisetzungen einen Bestattungsanteil von 19%. Bezogen auf den mehrjährigen Bestattungsdurchschnitt zwischen 2007 und 2009 änderten sich seit der Einführung der TRAUERGARTEN®-Gräber auch die Bestattungszahlen bei den anderen örtlichen Gemeinschaftsgrabformen: Der Anteil der Bestattungen in den Urnenwänden ging von 34 % auf 28 % zurück, und der bei Rasengräbern von 12 % auf 3 %. Der Anteil der "normalen" Wahl- und Reihengräber für Sarg- und Urnenbestattungen schrumpfte von 38 auf 31 %, wobei nicht auf jedem Grab auch ein Grabstein steht. Dafür stieg der Anteil an anonymen Gräbern laut Foerster aufgrund des hohen Anteils an "amtlichen Sozialbestattungen" von 16 auf 19 %.
"Ich sehe es als meine Aufgabe, als Steinmetz dem steigenden Trend zu anonymen Bestattungen entgegenzuwirken. Menschen brauchen zur Trauerbewältigung die Möglichkeit, Trauerrituale am Grab auszuführen", ist Foerster überzeugt.
Günstig und pflegefrei
Der Vorteil der TRAUERGARTEN®-Grabfeldkonzepte gegenüber vielen Gemeinschaftsgrab-angeboten, die Trauerrituale am Grab entweder ganz untersagen oder nur stark eingeschränkt ermöglichen: Jedes Grab hat ein eigenes, aufrecht stehendes Grabmal – beschriftet mit dem Namen und den kompletten Lebensdaten des Verstorbenen (Ornamente sind optional auch möglich). "Um dieses Grabmal sind in einem Pflanzstreifen, der von Gärtnern gepflegt wird, vielfältige Trauerrituale möglich – das Einstecken einer Blumenvase, das Ablegen von ganz persönlichen Trauergaben oder das Aufstellen eines Ewigkeitslichts", erklärt Bernd Foerster. Für TRAUERGARTEN®-Gräber sprächen auch die niedrigen Kosten, z.B. 676 € für ein Urnengrab mit einem Grabmal Typ A und 713 € für eines mit einem Grabmal
Typ B.
Im Vergleich dazu kosten ein anonymes Rasengrab auf dem städtischen Friedhof in Schwelm-Oehde 423 € und ein Rasengrab mit ebenerdiger Schriftplatte (inkl. angenommener 250 € für eine einfach beschriftete Platte) ca. 617 €. Für einen Nischenplatz in der Urnenwand muss der Hinterbliebene ca. 775,50 € zahlen (Kosten bei Belegung der Nische mit zwei Urnen), bei Einzelbelegung mindestens 1273 € – jeweils inkl. angenommener 250 € für eine einfache individuelle Beschriftung. Diese Preise laut Gebührensatzung vom 16. Februar 2011 beinhalten die gesamten Kosten für Nutzungsrechte, Grabherstellung und Pflege auf die Dauer der Ruhezeit von 20 Jahren.
"Selbstverständlich muss nach wie vor das individuelle und personenbezogene Grabmal der gestaltenden Steinmetz- und Bildhauermeister/innen weiterhin gefördert und der Öffentlichkeit nahe gebracht werden", meint Foerster. Entsprechende Angebote gibt es z.B. auf dem Forum www.besondere-grabmale.de, dem der Steinmetzmeister angehört.
Bernd Foerster
Welferoder Str. 23
34576 Homberg/Efze
Tel.: 05681/3633
Fax: 05681/6665
mail@bernd-foerster-steintechnik.de
www.trauergarten.info
(20.9.2011)



