Symposion gegen Rassismus

"Wandlung Doppelkreuz" aus finnischem Spektrolith von Rudolf J. Kaltenbach
"Wandlung Doppelkreuz" aus finnischem Spektrolith von Rudolf J. Kaltenbach
"Stein der Begegnung" aus portugiesischem Granit von Silvia Fohrer
"Stein der Begegnung" aus portugiesischem Granit von Silvia Fohrer

Mit der Einweihung eines neuen Teilstücks der sog. Skulpturenlinie, ging am 30. Oktober 2011 das achte Berliner Symposion "Steine ohne Grenzen" zu Ende. An der Veranstaltung vom 5. bis 31. Oktober im Stadtpark am Pulverturm von Bernau nahmen sieben Bildhauerinnen und Bildhauer teil: Bob Budd (Großbritannien), Valentina Dusavitskaya (Russland), Silvia Fohrer (Deutschland), Dominika Griesgraber (Polen/Frankreich), Kassian Erhart (Österreich), Rudolf J. Kaltenbach (Deutschland) und Emerita Pansowová (Deutschland/Slowakei). Die Firma Rexgranit aus Brück sponserte die Veranstaltung mit Rohblöcken. Schirmherr war Ministerpräsident Matthias Platzeck.

Steine gegen Rechtsextremismus
2001 fand das erste Symposion statt, initiiert von den Bildhauern Rudolf J. Kaltenbach und Silvia Christine Fohrer. Es folgten sieben weitere an verschiedenen Standorten in und um Berlin. Die Symposien stehen in der Tradition der Berliner Symposien von 1961 und 1963 mit dem Titel "Steine des Schweigens" und wenden sich gegen den wachsenden Rechtsextremismus.
Sie stehen für die Arbeit an einer friedvollen Welt im Sinne von Otto Freundlich, der als jüdischer Bildhauer und Maler 1943 im KZ Majdanek ermordet wurde. Er hatte sich einen Skulpturenweg für Völkerverständigung von Paris bis Moskau gewünscht.

120 Skulpturen entstanden 
120 Stein- und Holzskulpturen entstanden in den zurückliegenden Symposien. 91 Künstlerinnen und Künstler aus 25 Nationen haben mitgewirkt. "Wichtig bei der Arbeit am Symposion ist die Kommunikation und Offenheit, die durch die Skulpturen dokumentiert wird. Sie sind die Zeichen, um einen Weg zur Verbindung der Menschen untereinander zu schaffen", so die Initiatoren.

(Erschienen am 23.01.2012)

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