Süddeutscher Gabionentag

Veranstalter und Referenten des Süddeutschen Gabionentages (v.l.n.r.): Wilhelm-Dieter Kern, Heinz Sprenger, Anette Dupper, Michael Hink, Wolfgang Moeck, Alexander Krüger
Veranstalter und Referenten des Süddeutschen Gabionentages (v.l.n.r.): Wilhelm-Dieter Kern, Heinz Sprenger, Anette Dupper, Michael Hink, Wolfgang Moeck, Alexander Krüger
Auditorium der Veranstaltung in Flein
Auditorium der Veranstaltung in Flein

Unter dem Motto "Gabionen - Bauen mit der Natur für die Natur" stand der erste Süddeutsche Gabionentag in Flein bei Heilbronn am 25. Februar. Veranstalter waren der ISTE, der Güteschutz Naturstein und Kooperationspartner aus dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg ­e. V., aus dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten BDLA Landesstelle Baden-Württemberg, der Fachabteilung Naturstein-Industrie im Bayerischen Industrieverband Steine und Erden e. V. sowie Unternehmen der Steine- und Erdenindustrie.

In seiner Begrüßungsrede ging Wilhelm-Dieter Kern, Vizepräsident des ISTE, auf die Motivation zur Durchführung der Veranstaltung ein. Der Begriff Gabione stamme aus dem Italienischen und bedeute sinngemäß "großer Käfig". Für die Natur­steinindustrie seien Trockenmauersteine und Gabionenfüllmaterial zunehmend wichtige Produktgruppen und Image-Träger. Gerade Gabionen würden im öffentlichen Raum positiv unter ästhetischen Gesichtspunkten, als Lärmschutzwand und Lebensraum für Pflanzen und Tiere wahrgenommen und machten das Produkt Naturstein für jedermann sichtbar.

Dass die Veranstaltung mit mehr als 100 Teilnehmern gerade in Flein statt fand, war kein Zufall: An der Flina-Kulturhalle können imposante Gabionenstützwände in der praktischen Anwendung besichtigt werden.

Michael Hink (BDLA, Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit) ging in seinem Impulsreferat auf die grundsätzliche Bedeutung der Gabionen im modernen Garten- und Landschaftsbau ein. Anette Dupper (BDLA) zeigte anhand eigener Projektbeispiele, wie die Planung und der bewusste Einsatz von Gabionen technisch und auch ästhetisch überzeugen kann. Schöne und zum Teil ausgefallene Projekte mit werkseitig gefüllten Steinkörben als gestalterische Elemente bzw. Stütz- oder Lärmschutzwand zeigte Michael Radies (Firma Korbkultur GmbH & Co. KG).

Im abschließenden Vortragsblock ging es um die technische Verwendung von Gabionen. Ottmar Schielke (FSK Franken-Schotter GmbH & Co. KG, RAWE-Steinkorb) ging hierbei speziell auf die Besonderheiten beim Bau von Gabionen mit Lärmschutzeigenschaften sowie auf die statisch-konstruktiven Gesichtspunkte beim Bau von Stützmauern ein.

Der stellvertretende ISTE-Hauptgeschäftsführer Heinz Sprenger, der die  Veranstaltung moderierte, kündigte weitere Treffen in naher Zukunft an. Dann sollen u.a. juristische Fragestellungen oder Themen aus dem Bereich Ökologie im Zusammenhang mit Gabionen aufgegriffen werden.

Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V.
Gerhard-Koch-Straße 2
73760 Ostfildern
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Fax: 0711/32732–127
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(Erschienen am 15.04.2010)

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