Lapidea: Stiftung statt Symposium
Der Förderverein Lapidea wird sich neu ausrichten und anstelle der bisherigen internationalen Symposien durch eine Stiftung wirken, die in diesem Jahr gegründet wurde.
Bei der Feier zu seinem 25-jährigen Bestehen im Mayener Grubenfeld erhielt der "Lapidea Förderkreis Naturstein Mayen e.V." viel Lob. Landrat Alexander Saftig und Oberbürgermeisterin Veronika Fischer würdigten die Bedeutung des Förderkreises für das kulturelle und touristische Leben des Kreises Mayen-Koblenz und der Stadt Mayen. Das Grubengelände sei mit seiner "Via Lapidea" zu einer Sehenswürdigkeit der Stadt geworden. Über 50 Kunstwerke habe der Verein der Stadt Mayen im Laufe der Jahre "geschenkt".
Seit 1985 veranstaltete der Förderkreis alle drei Jahre ein fünf- bis sechswöchiges Naturstein-Symposium mit zehn bis zwölf internationalen Künstlern. Als etwas "Besonderes für die Kunstschaffenden", würdigte Thomas Hundhausen als Vertreter der Künstler diese Symposien. "Das waren für uns Künstler unvergessliche Erlebnisse, auf die wir in Zukunft nicht verzichten wollen." Doch das nun eigentlich anstehende neunte Symposium fand trotz des 25-jährigen Jubiläums nicht statt.




