Zum Hinsetzen schön

Sitzgelegenheiten aus Gummigranulat und Naturstein
Sitzgelegenheiten aus Gummigranulat und Naturstein
Stühle in Form von Händen
Stühle in Form von Händen
Bei Hofmanns Sitzmöbeln ist immer auch noch der ursprüngliche Block zu erkennen.
Bei Hofmanns Sitzmöbeln ist immer auch noch der ursprüngliche Block zu erkennen.
Rolf-Benz-Sessel aus Stein
Rolf-Benz-Sessel aus Stein

Seine Sessel und Liegen gestaltet der Bildhauer Guido Hofmann aus Naturstein. Ob im Eingangsbereich eines Unternehmens oder im Garten: Sie sind ein monumentaler Blickfang. Auch durch seine Heimatstadt Bottrop schlängelt sich eine Hofmann’sche Sitzbank aus Stein kombiniert mit Gummigranulat – wie alle seine steinernen Sitzgelegenheiten ein Mix aus Kunst und praktischem Gebrauchsgegenstand. Seine Objekte sind aber auch über das Ruhrgebiet hinaus zu finden.

Die Idee zur Herstellung der Steinmöbel entstand 1995. Inspiriert von den Rundungen des sog. Rolf Benz-Sessels geschaffen von Möbeldesigner Rolf Benz, fragte Hofmann bei dessen Marketingabteilung an, ob er ein Modell bekommen und nachmodellieren dürfe. "Kein Problem", war die Antwort und der Marketingchef persönlich kam ins Ruhrgebiet, um sich das Ergebnis anzuschauen. "Der war so begeistert, dass er den Sessel kaufte und Rolf Benz schenkte", schmunzelt Hofmann.

Steinmöbel auf Wunsch
Die Modelle, die auf Hofmanns Grundstück zu sehen sind, beinhalten den Stein stellenweise noch immer im Original. Der Meis­­terschüler des spanischen Künstlers und Bildhauers Augus­tin Ibarrolas verleiht ihnen seine ganz eigene Handschrift. Schon der Besuch im Steinbruch motiviert den 45-Jährigen: "Das ist immer so, wenn ich mich ohne konkrete Idee in den Steinbruch begebe, dass mich Steine und ihre Formen plötzlich reizen und ich sie mitnehmen muss", er­klärt der Bildhauer.

Doch letztendlich kann der Kunde frei entscheiden, wie er seine Sitzgelegenheiten haben möchte. Material, Form, Farbe, Größe – Guido Hofmann ist für alles offen und besorgt das ge­wünschte Material aus aller Welt – ob edler, weißer Marmor aus Italien, Kalksandstein oder Beton. Daraus entstehen dann Ein-, Zwei-, Drei- oder Viersitzer. "Es lassen sich prima mehrere Materialien kombinieren. So kann entweder der Stein oder das Gummi die endgültige Form vorgeben", so der Künstler.

Nach knapp einem Monat kann  sich der Kunde das erste Mal auf seinem Steinmöbel niederlassen. "Anfangs sind die Leute vorsichtig, weil sie denken, dass sie wegrutschen oder furchtbar unbequem sitzen und liegen", beobachtet Hofmann. Doch dann sieht er die Zufriedenheit in ihren Gesichtern, wenn sie feststellen, dass sie hier "stundenlang bleiben könnten".

Guido Hofmann-Flick
Meilensteine
Bottroperstr. 141
46244 Bottrop
Tel.: 02045/7480
Mobil: 0175/1953729
info@guido-hofmann.com
www.guido-hofmann.com

(Erschienen am 16.4.2010)

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